Defense Metals Aktie: 11,1 Millionen Tonnen im Wicheeda-Projekt
Defense Metals sichert sich mit Hanwha Ocean einen strategischen Partner für das Wicheeda-Projekt. Ein Abnahmevertrag und eine Beteiligung sind in Prüfung.

- Absichtserklärung mit Hanwha Ocean unterzeichnet
- Langfristige Abnahme Seltener Erden geplant
- Wicheeda-Projekt als strategische Quelle positioniert
- Geopolitischer Trend stärkt westliche Lieferketten
Defense Metals hat einen strategischen Partner gefunden. Der kanadische Rohstoffentwickler unterzeichnete mit Hanwha Ocean, einem globalen Schwergewicht im Verteidigungs- und Schiffsbausektor, eine Absichtserklärung zur Zusammenarbeit bei Seltenen Erden. Im Raum stehen ein mehrjähriger Abnahmevertrag und eine mögliche Kapitalbeteiligung des koreanischen Konzerns.
Das am 28. Mai geschlossene MoU (Memorandum of Understanding) bildet den Rahmen für die Prüfung einer langfristigen Offtake-Vereinbarung für Seltenerdprodukte aus dem Wicheeda-Projekt im kanadischen British Columbia. CEO Mark Tory bezeichnete die Vereinbarung als bedeutenden Schritt für die heimische Lieferkette kritischer Mineralien.
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Wicheeda-Projekt: strategisches Asset mit Substanz
Das Wicheeda-Projekt verfügt über ausgewiesene Ressourcen von 11,1 Millionen Tonnen mit einem Gehalt von 1,96 Prozent Seltenerdoxiden (TREO). Defense Metals will diese Lagerstätte über den Deal mit Hanwha in breitere internationale Industrielieferketten einbinden.
Die Kooperation wurde im Rahmen des „BC Innovation Day“ in Victoria besiegelt. Hanwha Ocean baut seine industrielle Präsenz in Kanada parallel aus – mit lokalen Partnern, Forschungseinrichtungen und Universitäten. Das Unternehmen bewirbt sich zudem um das kanadische U-Boot-Beschaffungsprogramm. Die Investitionen und Lieferkettenpartnerschaften sollen demnach die kanadische Industriekapazität stärken.
Geopolitischer Rückenwind
Die Ankündigung fällt in eine Zeit, in der westliche Staaten ihre Abhängigkeit von einzelnen Ländern bei der Verarbeitung Seltener Erden reduzieren wollen. Kanada fördert den Aufbau eigener Minen und Verarbeitungsanlagen. Defense Metals positioniert das Wicheeda-Projekt als verlässliche langfristige Quelle für strategische Partner.
Gespräche über einen festen Abnahmevertrag und eine Hanwha-Beteiligung laufen. Der Deal gibt dem Projekt einen potenziellen Großabnehmer und Finanzier an die Seite. Die Kapitalintensität der Rohstoffentwicklung bleibt die zentrale Herausforderung – mit Hanwha als Anker könnte der Weg zur Produktion greifbarer werden.
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