DeFi Technologies Aktie: Auch Rückschläge?
DeFi Technologies sieht sich mit einer Sammelklage wegen irreführender Prognosen konfrontiert, während die Tochter Valour stabile Zuflüsse verzeichnet. Die Frist für betroffene Anleger endet am 30. Januar 2026.

- Frist für Sammelklage-Anmeldung Ende Januar
- Vorwurf irreführender Umsatzprognosen
- Valour-Tochter mit Rekordzuflüssen 2025
- Aktienkurs stürzte nach Prognosekorrektur ab
Während die Tochtergesellschaft Valour operative Erfolge meldet, ziehen am juristischen Himmel dunkle Wolken auf. Für Anleger rückt eine wichtige Frist näher: Bis Ende Januar können sie sich einer Sammelklage anschließen. Der Vorwurf wiegt schwer – es geht um irreführende Prognosen und verschwiegene Probleme, die den Aktienkurs massiv belasteten.
Die Vorwürfe im Detail
Im Zentrum der juristischen Auseinandersetzung stehen vermeintlich falsche Angaben des Managements im Zeitraum zwischen Mai und November 2025. Mehrere Kanzleien erinnern Investoren derzeit aktiv an die Deadline am 30. Januar 2026, um sich als Hauptkläger registrieren zu lassen.
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Die Klageschrift wirft dem Unternehmen vor, wesentliche operative Gegenwinde nicht rechtzeitig kommuniziert zu haben. Konkret geht es um verschwiegene Verzögerungen bei der „DeFi Alpha“-Arbitrage-Strategie, die als wichtiger Umsatztreiber gilt. Zudem soll das Management die wachsende Konkurrenz im Bereich Digital Asset Treasury unterschätzt haben. Diese Faktoren machten das Erreichen der ursprünglichen Jahresziele laut Anklage unrealistisch, was den Kapitalmarkt in die Irre führte.
Der Auslöser: Prognose halbiert
Ursprung der Klagewelle sind die Finanzdaten, die das Unternehmen Mitte November veröffentlichte. DeFi Technologies musste nicht nur einen Umsatzrückgang von fast 20 Prozent im dritten Quartal einräumen, sondern korrigierte vor allem die Jahresprognose 2025 drastisch nach unten.
Statt der ursprünglich in Aussicht gestellten 218,6 Millionen Dollar erwartete das Management plötzlich nur noch rund 116,6 Millionen Dollar. Diese radikale Korrektur wurde mit den Verzögerungen im Arbitrage-Geschäft und dem Wettbewerbsdruck begründet. Die Reaktion der Börse fiel damals heftig aus: Die Aktie verlor innerhalb von zwei Handelstagen fast 28 Prozent an Wert und fiel auf 1,05 Dollar.
Lichtblick im operativen Geschäft
Trotz der juristischen Belastungen durch die revidierte Prognose sendet das operative Kerngeschäft Lebenszeichen. Die Tochtergesellschaft Valour verzeichnete im Gesamtjahr 2025 Rekordzuflüsse von geschätzten 138,2 Millionen Dollar in ihre Exchange Traded Products (ETPs). Allein im vierten Quartal flossen rund 22 Millionen Dollar zu. Bemerkenswert ist dabei die Beständigkeit: Laut Unternehmensangaben gab es im gesamten Jahr 2025 keinen einzigen Monat mit Nettoabflüssen bei Valour.
Für betroffene Aktionäre bleibt der 30. Januar 2026 das entscheidende Datum im laufenden Sammelklageverfahren. Das Unternehmen steht nun vor der Herausforderung, den Widerspruch zwischen den stabilen Zuflüssen der Tochtergesellschaft und dem massiven Vertrauensverlust durch die gekappte Konzernprognose aufzulösen.
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