DeFi Technologies Aktie: Klagewelle
Die Aktie von DeFi Technologies erholt sich leicht, steht aber unter massivem juristischem Druck. Sammelklagen wegen verschwiegener Verzögerungen und einer drastischen Prognosekürzung belasten das Unternehmen.

- Juristische Sammelklagen mit Deadline am 30. Januar
- Umsatzprognose um fast 47 Prozent gekürzt
- Vorwürfe wegen verschwiegener Verzögerungen
- Aktie zeigt sich aktuell widerstandsfähig
Die Aktie kämpft sich aktuell zurück über die Marke von einem Dollar, doch die Freude könnte verfrüht sein. Über dem Unternehmen schwebt das Risiko massiver Sammelklagen, während Investoren noch immer die drastische Prognosekürzung verarbeiten. Am 30. Januar läuft eine entscheidende Frist ab – kann sich der Kurs gegen den juristischen Druck behaupten?
Juristischer Druck nimmt zu
Derzeit dominiert die juristische Aufarbeitung das Geschehen. Heute, am 9. Januar, erinnerten mehrere Kanzleien – darunter Levi & Korsinsky – Investoren eindringlich an die Deadline am 30. Januar 2026, um sich als Hauptkläger registrieren zu lassen.
Im Zentrum der Vorwürfe steht die Arbitrage-Strategie „DeFi Alpha“. Die Kläger werfen dem Unternehmen vor, zwischen Mai und November 2025 Verzögerungen bei dieser Schlüsselstrategie verschwiegen und die Konkurrenzsituation verharmlost zu haben. Diese Informationslücken sollen den Aktienkurs künstlich hochgehalten haben, bevor die Realität die Bewertung einholte.
Die Hintergründe des Absturzes
Ursprung der aktuellen Misere ist die massive Korrektur der Geschäftsziele im November 2025. Das Management musste die Umsatzprognose für das Geschäftsjahr 2025 von 218,6 Millionen auf nur noch rund 116,6 Millionen Dollar kappen. Dies entspricht einem Einbruch von fast 47 Prozent. Verantwortlich hierfür waren genau jene Verzögerungen im Arbitrage-Geschäft, die nun die Anwälte beschäftigen.
Die Unsicherheit forderte bereits personelle Konsequenzen an der Spitze. Johan Wattenström übernahm die Führung, während der ehemalige CEO Olivier Roussy Newton in eine Beraterrolle wechselte. Die neue Führung betont zwar den Wert der operativen Einheiten wie Valour und Stillman Digital, doch das Vertrauen am Markt muss erst mühsam zurückgewonnen werden.
Die Fakten im Überblick
- Aktueller Kurs: ~1,03 USD
- Tagesbewegung: +2,4 % bis +5,4 %
- Wichtiger Stichtag: 30. Januar 2026 (Ende der Meldefrist für Klagen)
- Finanzielle Auswirkung: Umsatzziel um ~102 Millionen Dollar gesenkt
- Marktkapitalisierung: Rund 397 Millionen Dollar
Trotz der Schwere der Vorwürfe zeigt sich die Aktie heute widerstandsfähig und löst sich von den jüngsten Tiefstständen bei 0,91 Dollar. Offenbar sehen einige Marktteilnehmer den Abverkauf als übertrieben an und setzen auf die Substanz der bestehenden Exchange Traded Products (ETPs).
Der 30. Januar bleibt jedoch das entscheidende Datum für die Risikobewertung. Der weitere Kursverlauf wird maßgeblich davon abhängen, wie sich der Rechtsstreit entwickelt und ob das Unternehmen die deutlich reduzierten Finanzziele ohne weitere negative Überraschungen erreichen kann.
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