DeFi Technologies Aktie: QCAD-Deal
DeFi Technologies' Portfoliogesellschaft Stablecorp vereinbart Verwahrung der QCAD-Reserven mit der regulierten VersaBank. Die Partnerschaft zielt auf institutionelles Vertrauen und Skalierung des Stablecoins ab.

- Custody-Vereinbarung mit föderal regulierter Bank
- QCAD als erster regulatorisch konformer CAD-Stablecoin
- Fokus auf Sicherheit und institutionelle Akzeptanz
- Skalierung in Produktentwicklung und Liquidität geplant
DeFi Technologies rückt mit einem wichtigen Schritt aus dem eigenen Venture-Umfeld in den Fokus: Stablecorp, eine Portfoliogesellschaft, hat eine Custody-Vereinbarung für QCAD abgeschlossen – laut Unternehmen Kanadas ersten regulatorisch konformen Stablecoin auf Kanada-Dollar-Basis. Damit geht es weniger um Kursfantasie, sondern um Infrastruktur: Wer verwahrt die Reserven, und wie „banktauglich“ wirkt das Konstrukt?
Die Kerndaten auf einen Blick:
– Stablecorp schließt eine verbindliche Custody-Vereinbarung mit VersaBank für den QCAD Digital Trust
– VersaBank ist eine föderal regulierte Schedule-I-Bank in Kanada
– Die Bank erwartet Gebühren abhängig vom verwahrten QCAD-Volumen sowie einen Spread auf QCAD-Einlagen
Custody über VersaBank
Heute teilte DeFi Technologies mit, dass Canada Stablecorp Inc. eine definitive Vereinbarung mit VersaBank unterzeichnet hat. VersaBank soll als Verwahrer für die Reserven des QCAD Digital Trust fungieren. QCAD wird in der Mitteilung als Kanadas erster regulatorisch konformer CAD-Stablecoin beschrieben.
Für die Verwahrung setzt VersaBank auf die eigene Lösung „VersaVault“. Das Institut machte zudem Angaben zum Geschäftsmodell: Man rechne mit Gebühren, die sich am Wert der verwahrten QCAD-Assets orientieren, plus einem Spread auf QCAD-Einlagen.
Was DeFi damit vorhat
DeFi Technologies positioniert sich in der Meldung doppelt: als Investor in Stablecorp und als strategischer Partner. Im Fokus steht, QCAD in drei Bereichen zu skalieren:
- Produktentwicklung mit QCAD-Integration, inklusive CAD-gekoppelter ETPs und strukturierter Lösungen
- Liquidität und Marktzugang, unter anderem über institutionelle Ausführung sowie On-/Off-Ramps
- Sicherheit und Skalierbarkeit, um die Struktur bei wachsender Nutzung abzusichern
Andrew Forson, Präsident von DeFi Technologies, betonte in der Mitteilung, Stablecoins würden zunehmend an der Stärke ihrer Betriebs- und Verwahrstrukturen gemessen. Die Custody-Partnerschaft solle das institutionelle Vertrauen beschleunigen und damit die nächste Wachstumsphase ermöglichen.
Einordnung mit Blick auf die jüngsten Zahlen
Die Nachricht reiht sich in mehrere Unternehmens-Updates der letzten Monate ein. In einem CEO-Jahresendbrief (Ende Dezember) verwies DeFi Technologies unter anderem auf die Expansion der Valour-Tochter auf 102 ETPs, zusätzliche Listings (London Stock Exchange, SIX, Brasiliens B3) sowie eine Kapitalaufnahme von 100 Mio. US-Dollar im Jahr 2025. Für das dritte Quartal wurden zudem 165,7 Mio. US-Dollar an Cash, Cash-Äquivalenten und Digital-Asset-Treasury-Assets sowie 44 Mio. US-Dollar an Venture-Investments genannt – bei gemeldeter Schuldenfreiheit.
Operativ wurden für die ersten drei Quartale 2025 rund 80 Mio. US-Dollar Umsatz und 39 Mio. US-Dollar Operating Income ausgewiesen. Gleichzeitig sprach CEO Johan Wattenström von einer „Bewertungslücke“ und nannte für Ende Dezember eine Marktkapitalisierung von rund 285,8 Mio. US-Dollar. Im Q3-Bericht (veröffentlicht Mitte November) lagen Umsatz und Operating Income bei 22,5 Mio. bzw. 9 Mio. US-Dollar; damals wurde auch ein CEO-Wechsel kommuniziert, bei dem Wattenström die Rolle als CEO und Executive Chairman übernahm.
Als nächster fixer Orientierungspunkt gilt der nächste Ergebnisbericht: Laut TipRanks wird er für den 27. März erwartet (nicht bestätigt) und soll die Q4-Zahlen 2025 abdecken.
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