Dell Aktie: 28. Mai Q1-Zahlen mit 35 Mrd. Umsatz

Dell setzt mit lokalen KI-Lösungen auf Kostensenkung. Analysten sehen trotz Kursrallye Bewertungsrisiken und Lieferketten-Herausforderungen.

Die Kernpunkte:
  • Über 5.000 Kunden nutzen KI-Factory
  • Neue Server-Generation senkt Token-Kosten
  • Morgan Stanley hebt Kursziel an
  • Quartalszahlen am 28. Mai erwartet

Dell Technologies treibt den Wandel zum Infrastruktur-Spezialisten für Künstliche Intelligenz mit hohem Tempo voran. Während der Aktienkurs seit Jahresbeginn um fast 100 Prozent nach oben schoss, wächst am Markt die Debatte über die langfristige Bewertungshöhe.

Angriff auf die Cloud-Kosten

Im Zentrum der Strategie steht die sogenannte „AI Factory“, die laut Unternehmensangaben bereits von über 5.000 Kunden genutzt wird. Dell setzt dabei verstärkt auf lokale Lösungen. Mit der Einführung von „Deskside Agentic AI“ sollen Unternehmen KI-Anwendungen direkt auf eigener Hardware betreiben können, anstatt auf kostspielige Cloud-Schnittstellen angewiesen zu sein.

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Die neue 18. Generation der PowerEdge-Server ist darauf ausgelegt, die Rechenlast effizienter zu bewältigen. Ziel ist es, die Ausgaben für die sogenannte „Token-Economy“ zu senken. Damit reagiert das Management auf die steigenden Kosten für großflächige KI-Abfragen in der Cloud.

Analysten zwischen Euphorie und Vorsicht

Die Investmentbank Morgan Stanley hob das Kursziel für das Papier jüngst von 110 auf 170 US-Dollar an. Trotz dieser deutlichen Korrektur nach oben bleibt das Rating auf „Underweight“. Die Experten verweisen auf die hohe Bewertung im Vergleich zur Konkurrenz und warnen vor Risiken in der Lieferkette.

Indes notiert die Aktie bei 216,25 Euro und damit nur knapp unter ihrem Rekordhoch von Anfang Mai. Parallel dazu könnten steigende Kosten für Speicherchips die Margen im zweiten Halbjahr belasten. Die Volatilität bleibt mit einem Wert von über 60 Prozent auf einem hohen Niveau.

Entscheidungstag am 28. Mai

Am kommenden Donnerstag veröffentlicht Dell nach US-Börsenschluss die Ergebnisse für das erste Quartal. Der Markt erwartet einen Gewinn je Aktie von 3,00 US-Dollar bei einem Umsatz von rund 35 Milliarden US-Dollar.

Besonderes Augenmerk liegt auf dem Infrastruktur-Segment, das im Vorquartal ein Umsatzplus von 73 Prozent verbuchte. Ein Auftragsbestand von 43 Milliarden US-Dollar bei KI-Servern bildet das Fundament für den weiteren Ausblick. Anleger achten darauf, ob Dell dieses Volumen angesichts der Lieferketten-Problematik zeitnah in Umsatz verwandeln kann.

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