Demire Deutsche Mittelstand Real Estate Aktie: Übersehenswerte Hindernisse?
Die Verkleinerungsstrategie bei Demire führt zu deutlich sinkenden Mieteinnahmen und einem starken Rückgang des operativen Ergebnisses. Für 2026 wird ein Nullwachstum beim FFO I erwartet.

- Mieteinnahmen sanken auf 53,5 Millionen Euro
- Operatives Ergebnis (FFO I) brach um über 60% ein
- Verkauf von neun Immobilien zur Entschuldung
- Für 2026 wird FFO I um Nullpunkt prognostiziert
Demire-Chef Dirk Rüffel setzt auf eine drastische Schrumpfkur, um das Unternehmen finanziell zu stabilisieren. Die am Mittwoch präsentierten Jahreszahlen für 2025 zeigen jedoch den Preis dieser Strategie: Sinkende Mieteinnahmen und ein massiver Rückgang beim operativen Ergebnis prägen das Bild.
Portfolio-Verkäufe belasten das Ergebnis
Die detaillierten Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2025 spiegeln die Verkleinerung des Bestands wider. Die Mieteinnahmen sanken auf 53,5 Millionen Euro, nachdem im Vorjahr noch 65,3 Millionen Euro erzielt wurden. In der Folge brach das operative Ergebnis (FFO I) von 26,2 Millionen Euro auf 10,1 Millionen Euro ein. Dieser Rückgang ist eine direkte Konsequenz der Veräußerung von neun Immobilien, mit denen das Unternehmen 46,6 Millionen Euro zur Entschuldung erlöste.
Reicht der Verkauf dieser Objekte aus, um die Bilanz gegen das schwierige Marktumfeld abzusichern? Die Fair-Value-Anpassungen des Bestands schlugen 2025 immer noch mit 58,8 Millionen Euro negativ zu Buche. Allerdings verbesserte sich das EBIT deutlich von minus 93,0 Millionen Euro auf minus 34,9 Millionen Euro, da die Abwertungen weniger extrem ausfielen als im Vorjahr.
Harte Landung im Jahr 2026
Der seit Februar amtierende Vorstandsvorsitzende Dirk Rüffel stellt die Aktionäre auf ein schwieriges laufendes Jahr ein. Da die Erträge aus den verkauften Objekten nun vollständig wegfallen, rechnet das Management für 2026 nur noch mit Mieteinnahmen zwischen 41,5 und 43,5 Millionen Euro. Beim operativen Ergebnis (FFO I) wird lediglich eine Spanne um den Nullpunkt zwischen minus 1,0 und plus 1,0 Million Euro angestrebt.
Diese defensive Ausrichtung soll die operative Resilienz stärken, während im ersten Quartal 2026 bereits zwei weitere Immobilien für 17,5 Millionen Euro veräußert wurden. Anleger sollten zwei Termine im Mai vormerken:
- 7. Mai 2026: Veröffentlichung der Quartalsmitteilung Q1
- 21. Mai 2026: Ordentliche Hauptversammlung
Auf der Hauptversammlung muss die neue Führung präzisieren, wie die Wertschöpfung innerhalb des verbliebenen Kernportfolios gesteigert werden soll. Die Quartalsmitteilung Anfang Mai wird zudem zeigen, ob die Mieteinnahmen nach den jüngsten Verkäufen die prognostizierte Stabilität aufweisen.
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