DENSO Aktie: 12 Millionen für San Salvo

DENSO zieht in Italien die Reißleine, ohne den Standort aufzugeben. Am Werk San Salvo haben sich das Unternehmen, Gewerkschaften und die Region Abruzzen auf Kurzarbeit im Ausnahmeformat geeinigt. Parallel dazu plant der Zulieferer Investitionen von 12 Millionen Euro vor Ort.

San Salvo unter Druck

Betroffen sind 660 Beschäftigte. Die Maßnahme soll zwölf Monate laufen und bis Ende 2026 greifen. DENSO will damit die laufenden Belastungen im europäischen Autogeschäft abfedern und den Betrieb anpassen, ohne die Fabrik aus dem Takt zu bringen.

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Das ist kein Einzelfall. Die Autobranche kämpft weiter mit hohen Kosten, schwankender Nachfrage und dem Umbau zur Elektromobilität. Hinzu kommen handelspolitische Risiken wie US-Zölle, die die Lieferketten zusätzlich belasten.

Ein Sektor mit schwachen Aussichten

Der Druck reicht weit über Italien hinaus. Sieben große japanische Hersteller, darunter Toyota, Honda und Nissan, rechnen für das Geschäftsjahr bis März 2027 mit einem deutlichen Gewinnrückgang. Rohstoffpreise bleiben hoch. Die Umstellung auf E-Autos bindet Kapital und bremst an manchen Stellen die Marge.

Für DENSO bedeutet das vor allem eines: Der Konzern setzt auf Stabilisierung im Werk und auf Investitionen, statt auf große Wachstumsversprechen. Der Markt bewertet das nüchtern. Die Aktie schloss am Mittwoch bei 10,07 Euro und liegt seit Jahresbeginn 13,33 Prozent im Minus. Der Abstand zum 50-Tage-Durchschnitt beträgt 3,40 Prozent. Der RSI von 36,8 signalisiert dabei eher Schwäche als Entspannung.

Am Ende zählt nun, ob die geplanten Investitionen in San Salvo die Produktion stützen und die Kosten im Zaum halten. Bis Ende 2026 läuft die Sonderregelung für die 660 Beschäftigten. Dann wird sich zeigen, ob der Standort wieder mehr Spielraum hat oder ob der Druck im europäischen Zuliefergeschäft anhält.

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