Deutsche Bank: 1.000 Stellen sollen weg

Die Deutsche Bank will angeblich fast 1.000 Stellen abbauen. Wie einem Bericht zu entnehmen ist, soll dies in den Zentralen des Privatkundengeschäfts stattfinden. Betroffen ist der Bereich, der mit der Postbank fusionierte.

Hier hat man zwar im letzten halben Jahr mit 554 Millionen Euro gut verdient, gerade einmal 3 % weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres, aber hierfür sorgen vor allem günstige Einmaleffekte , die im zweiten Halbjahr deutlich ungünstiger ausfallen werden.

Jede 5. Stelle betroffen

Betroffen vom Stellenabbau soll jeder fünfte Mitarbeiter aus dem mit der Postbank fusionierten Bereich der Zentralen an den beiden Standorten Frankfurt und Bonn sein. Insidern zufolge soll ein Großteil der Streichungen darauf abzielen, hier Doppelfunktionen zu beseitigen.

Bis 2021 keine betriebsbedingten Kündigungen

Die Deutsche Bank wollte sich zu dem Bericht nicht äußern. Nach einer Vereinbarung mit der Gewerkschaft ist das Institut allerdings verpflichtet, bis Mitte 2021 auf betriebsbedingte Kündigungen in dem fusionierten Bereich zu verzichten. Sollten Mitarbeiter vorher gehen sollen, muss jeder Stellenabbau auf freiwilliger Basis über Vorruhestandsregelungen oder Abfindungen erfolgen.

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