Deutsche Bank Aktie: Großangriff gestartet
Die Deutsche Bank verstärkt ihr Private Banking mit 250 neuen Beratern, um Marktanteile zu gewinnen und die Erträge zu diversifizieren. Die Aktie profitiert von der Wachstumsstrategie.

- Massive Personaloffensive mit 250 neuen Beratern
- Fokus auf lukratives Geschäft mit vermögenden Kunden
- Aktienkurs im langfristigen Aufwärtstrend
- Nachhaltigkeitsziel von 900 Milliarden Euro
Deutschlands größte Bank schaltet vom Sanierungsmodus auf aggressive Expansion. Nach Jahren der Zurückhaltung zielt das Management nun direkt auf das lukrative Geschäft mit Superreichen ab. Eine massive Einstellungswelle soll Marktanteile von der Konkurrenz abjagen und die Erträge langfristig diversifizieren.
Die wichtigsten Entwicklungen im Überblick:
* Personaloffensive: Geplante Einstellung von 250 Private Bankern weltweit.
* Fokusmärkte: Großbritannien, Europa, Naher Osten und Asien.
* Nachhaltigkeit: Zielvolumen für nachhaltige Finanzierungen auf 900 Milliarden Euro erhöht.
* Markenstärke: Partnerschaft mit Eintracht Frankfurt bis 2035 verlängert.
Kampf um die Vermögenden
Claudio de Sanctis, Leiter der Vermögensverwaltungssparte, treibt die Wachstumsstrategie voran. Der Plan sieht vor, Turbulenzen bei britischen und asiatischen Wettbewerbern auszunutzen, um Top-Berater abzuwerben. Das Kalkül ist einfach: Mit den besten Beratern wechseln oft auch die vermögendsten Kunden die Bank.
Strategisch soll das Private Banking so zu einem stabilen Gegengewicht zum volatilen Investmentbanking ausgebaut werden. Wealth Management gilt in der Branche als besonders attraktiv, da es margenstarke und wiederkehrende Erträge liefert, ohne hohe Kapitalbindung zu erfordern.
Kursentwicklung spiegelt Vertrauen wider
Die Neuausrichtung kommt am Markt gut an. Die Aktie notiert aktuell bei 33,78 Euro und bestätigt damit den langfristigen Aufwärtstrend. Besonders der Blick auf die gleitenden Durchschnitte unterstreicht die Bullenstimmung: Der Kurs hält sich stabil über dem 200-Tage-Durchschnitt von 28,88 Euro. Auf Sicht von zwölf Monaten verzeichnet das Papier ein Plus von über 85 Prozent.
Parallel zur Expansion poliert die Bank ihr Image auf. Neben der langfristigen Verlängerung des Sponsoring-Vertrags mit Eintracht Frankfurt setzt das Institut auf Nachhaltigkeit (ESG). Bis Ende 2030 sollen kumuliert 900 Milliarden Euro in nachhaltige Finanzierungen und Transitionsfinanzierungen fließen.
Blick auf die Zahlen
Ob die Investitionen in neues Personal die Kostenquote kurzfristig belasten oder schnell zu Erträgen führen, wird für Anleger der nächste entscheidende Indikator sein. Konkrete Antworten liefert der 29. Januar 2026. An diesem Datum präsentiert der Konzern seine nächsten Quartalszahlen und muss beweisen, dass der Wachstumskurs auch profitabel gestaltet werden kann.
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