Deutsche Bank Aktie: KI-Ernüchterung droht
Eine Studie der Deutschen Bank identifiziert drei zentrale Risiken für die KI-Industrie im kommenden Jahr: Desillusionierung, Lieferkettenprobleme und wachsendes Misstrauen.

- Studie warnt vor KI-Desillusionierung in Unternehmen
- Lieferkettenengpässe könnten 2026 zum Problem werden
- OpenAI steht vor finanziellen Herausforderungen
- BlackRock erhöht Beteiligung an Deutscher Bank
Die Euphorie um Künstliche Intelligenz könnte schneller vorbei sein als gedacht. Eine neue Studie des hauseigenen Forschungsinstituts zeichnet ein ernüchterndes Bild für 2026 – und das ausgerechnet von einer der führenden deutschen Banken selbst.
Die Analysten Adrian Cox und Stefan Abrudan haben ihre Bedenken in einem Papier zusammengefasst, das drei zentrale Problemfelder identifiziert: Desillusionierung, Verwerfung und Misstrauen. Was steckt dahinter?
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Von der Hoffnung zur Realität
Die Realität holt die KI-Industrie ein. In Unternehmen zeigt sich zunehmend: KI macht Fehler, ist schwierig in der Praxis einzusetzen und noch lange nicht wirtschaftlicher als menschliche Arbeitskraft. Der Vergleich der Analysten bringt es auf den Punkt: “Für die meisten Menschen fühlt es sich nicht wie der Wechsel vom Pferd auf den Traktor, sondern wie der Wechsel zu einem komfortableren Sattel an.”
Die Zahlen sprechen eine klare Sprache. Aktuell nutzen laut Bureau of Census nur 18 Prozent der US-Unternehmen KI. Vier von acht KI-Agenten erreichen gerade mal das Niveau eines Mitarbeiters mit 14 Jahren Berufserfahrung – keiner ist besser.
Engpässe werden zum Problem
2026 könnte die Nachfrage nach KI so stark wachsen, dass die Kapazitäten nicht mehr ausreichen. Die Warnung der Analysten: “KI beruht auf der komplexesten Lieferkette der Geschichte, und das Fehlen eines von hunderttausend Teilen kann den Prozess zum Stehen bringen.”
Besonders kritisch wird die Knappheit an Hochleistungsspeichern. Die Auswirkungen reichen bis zur Nachfrage nach normalen Speichern für Laptops, Handys und Autos – Preiserhöhungen drohen. Ein einziges Exportverbot oder eine ausbleibende Zulassungsbescheinigung könnte laut Cox und Abrudan das Ausrollen neuer Produkte stoppen.
Für OpenAI wird es 2026 besonders brenzlig. Das Unternehmen hat noch kein Geschäftsmodell gefunden, das seinen Barmittelbedarf von 17 Milliarden US-Dollar deckt. Die marginalen Kosten jeder Interaktion steigen weiter, während nur ein Bruchteil der 800 Millionen Nutzer tatsächlich zahlt. Der geplante Börsengang Anfang 2027 erhöht den Druck zusätzlich.
Wachsende Ängste
Die Skepsis gegenüber KI wird lauter. Die Analysten rechnen mit mehr Klagen wegen Urheberrechtsverletzungen, Datenschutz und dem Schutz junger Menschen vor schädlichen Chatbots. Auch die Angst vor Jobverlusten nimmt zu – wobei verlässliche Daten noch fehlen.
Ein weiterer Konflikt bahnt sich an: Der Stromverbrauch der Hyperscaler wie Amazon, Alphabet, Meta und Oracle wird zum politischen Thema. Gleichzeitig verschärft sich der Kampf zwischen US- und chinesischen Unternehmen. “Der Kampf um den Besitz des globalen Standards wird eskalieren”, prognostizieren Cox und Abrudan.
Parallel meldete BlackRock am 19. Januar 2026 eine Erhöhung seiner Beteiligung auf 7,92 Prozent der Stimmrechte.
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