Deutsche Bank Aktie: Milliarden-Rückkauf voraus?
Die Deutsche Bank Aktie konsolidiert nach starkem Jahresplus. Analysten heben Kursziele an und erwarten ein Aktienrückkaufprogramm von bis zu einer Milliarde Euro als nächsten Impuls.

- Barclays erhöht Kursziel auf 39 Euro
- Spekulation über Aktienrückkauf von 1 Mrd. Euro
- RBC sieht Bank als Top-Pick für 2026
- Aktie konsolidiert nach 94 Prozent Jahresgewinn
Nach einer beeindruckenden Verdopplung auf Jahressicht gönnt sich die Deutsche Bank Aktie aktuell eine Atempause. Doch Analysten winken bereits mit dem nächsten potenziellen Kurstreiber: Einem möglichen Milliarden-Rückkaufprogramm, das die jüngste Konsolidierung beenden könnte.
Das sind die wichtigsten Fakten der aktuellen Analyse:
* Barclays: Kursziel auf 39 Euro angehoben, Erwartung positiver Überraschungen.
* Kapitalrückfluss: Spekulation auf Aktienrückkauf von bis zu 1 Milliarde Euro.
* RBC Capital: Sieht die Aktie als Top-Pick im europäischen Bankensektor für 2026.
Analysten sehen weiteres Potenzial
Während der Kurs leicht korrigiert, zeigen sich Investmentbanken zunehmend optimistisch. Barclays-Analystin Flora Bocahut hat ihre Einstufung auf “Overweight” belassen und das Kursziel von 37 auf 39 Euro nach oben geschraubt. Der Grund für die Zuversicht liegt nicht nur in der operativen Entwicklung: Bocahut rechnet bei den anstehenden Quartalszahlen mit Erträgen und Kosten, die besser ausfallen dürften als vom Markt erwartet.
Noch spannender für Investoren ist jedoch die Prognose zur Kapitalverwendung. Die Expertin hält die Ankündigung eines Aktienrückkaufprogramms mit einem Volumen von bis zu einer Milliarde Euro für wahrscheinlich. Dies würde den Kurs rechnerisch stützen und das Vertrauen in die Finanzkraft des Instituts unterstreichen.
Vertrauensvorschuss für das Management
Unterstützung erhält diese These von RBC Capital Markets. Analystin Anke Reingen bestätigt ihr Kursziel von 38 Euro und führt die Deutsche Bank als einen ihrer Favoriten für das Jahr 2026.
Marktbeobachter honorieren vor allem die disziplinierte Umsetzung der Strategie. Die strikte Kostenkontrolle gilt als wesentlicher Baustein, um die bis 2028 anvisierten Ziele bei der Eigenkapitalrendite zu erreichen. Nach einem soliden dritten Quartal mit einem Gewinn je Aktie von 0,89 Euro rechnen Analysten für das Gesamtjahr 2025 nun mit einem Ergebnis von rund 3,11 Euro pro Anteilsschein. Auch die Dividendenschätzung zieht an und liegt nun bei etwa 1,00 Euro.
Charttechnik: Gesunde Korrektur
Der Blick auf den Chart relativiert die jüngste Schwächephase. Zwar hat sich die Aktie von ihrem 52-Wochen-Hoch bei 39,66 Euro entfernt, doch im 12-Monats-Vergleich steht weiterhin ein massives Plus von 93,55 Prozent zu Buche.
Aktuell notiert das Papier bei 33,09 Euro und hält sich damit stabil oberhalb des 50-Tage-Durchschnitts (32,09 Euro). Diese Konsolidierung auf hohem Niveau werten Experten oft als Luftholen nach einer starken Rally, bevor neue Impulse verarbeitet werden.
Entscheidend für die weitere Richtung werden die kommenden Quartalszahlen sein. Sollte das Management die Erwartungen an das operative Geschäft erfüllen und das spekulierte Rückkaufprogramm tatsächlich verkünden, dürfte der Weg zurück in Richtung der Jahreshochs frei sein.
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