Deutsche Bank Aktie: Rekord-Rally geht die Puste aus?
Trotz verdoppeltem Vorsteuergewinn im ersten Halbjahr 2025 dämpft Goldman Sachs die Euphorie mit einer Herabstufung von 'Buy' auf 'Neutral'. Die Aktie korrigiert deutlich vom Mehrjahreshoch.

- Vorsteuergewinn verdoppelt auf 5,3 Milliarden Euro
- Goldman Sachs stuft von Buy auf Neutral herab
- Aktie korrigiert um 5,5 Prozent vom Höchststand
- Alle Geschäftsbereiche mit zweistelligem Wachstum
Der Frankfurter Finanzriese stand noch vor wenigen Tagen auf einem Mehrjahreshoch – doch jetzt bröckelt die Euphorie. Nach einem spektakulären Höhenflug auf über 32 Euro setzt die Deutsche Bank Aktie plötzlich zur Korrektur an. Goldman Sachs zieht die Notbremse und stuft ab. Ist das der Anfang vom Ende der Traumrally oder nur eine gesunde Verschnaufpause?
Die fundamentalen Zahlen sprechen eigentlich eine klare Sprache: Das erste Halbjahr 2025 bescherte der Deutschen Bank einen Vorsteuergewinn von satten 5,3 Milliarden Euro – mehr als eine Verdopplung gegenüber dem Vorjahr. Alle vier Geschäftsbereiche zeigten zweistelliges Gewinnwachstum.
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Plötzlicher Stimmungsumschwung schockt Anleger
Doch die Märkte schauen bereits skeptisch in die Zukunft. Goldman Sachs dämpfte die Euphorie jäh und stufte die Aktie von „Buy“ auf „Neutral“ herab. Die Begründung der Analysten: Die starke Kursentwicklung habe die Bewertung bereits auf ein faires Niveau getrieben – weitere Kursgewinne seien schwer zu rechtfertigen.
Die Reaktion folgte prompt. Vom 52-Wochen-Hoch bei 31,82 Euro rutschte der Titel innerhalb weniger Handelstage deutlich ab. Mit einem aktuellen Kurs von 30,06 Euro notiert die Aktie bereits rund 5,5 Prozent unter ihrem Höchststand.
Die wichtigsten Eckdaten im Überblick:
- Vorsteuergewinn H1 2025: 5,3 Milliarden Euro (Verdopplung zum Vorjahr)
- Zweistelliges Wachstum in allen vier Geschäftsbereichen
- Analystenprognose 2025: Gewinn je Aktie rund 2,90 Euro
- Goldman Sachs: Abstufung von „Buy“ auf „Neutral“
- Technisches Signal: Candlestick Hammer als mögliches Umkehrsignal
Scheideweg: Konsolidierung oder Trendwende?
Aus charttechnischer Sicht zeigt sich ein zwiespältiges Bild. Einerseits bildete sich zum Wochenschluss ein sogenannter „Candlestick Hammer“ – ein potenziell bullisches Umkehrsignal, das auf eine baldige Erholung hindeuten könnte. Andererseits unterschritt der Kurs die wichtige 20-Tage-Linie, was kurzfristig als negatives Signal gewertet wird.
Die Deutsche Bank steht damit an einem entscheidenden Punkt. Trotz der überzeugenden Halbjahreszahlen und der positiven Geschäftsentwicklung kämpft das Institut gegen skeptische Analystenstimmen und Gewinnmitnahmen nervöser Investoren. Die kommenden Handelstage dürften zeigen, ob die fundamentale Stärke ausreicht, um den aktuellen Verkaufsdruck zu überwinden – oder ob die Rekord-Rally tatsächlich ihr Ende gefunden hat.
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