Deutsche Bank: Barclays senkt Kursziel auf 32 EUR

Die britische Investmentbank stuft die Deutsche Bank-Aktie herab und senkt das Kursziel auf 32 Euro, da die schwache deutsche Konjunktur den Heimatmarkt belastet.

Die Kernpunkte:
  • Herabstufung von Übergewichten auf Equal Weight
  • Kursziel wird von 39 auf 32 Euro gesenkt
  • Laufendes Aktienrückkaufprogramm als Stabilisator
  • Quartalszahlen Ende April als nächster Prüfstein

Die lahmende deutsche Wirtschaft fordert ihren Tribut im Finanzsektor. Die britische Investmentbank Barclays zieht nun Konsequenzen für die Deutsche Bank. Die Analysten stufen den Dax-Konzern ab und kappen das Kursziel deutlich. Das trifft eine Aktie, die ohnehin einen schweren Stand hat.

Skepsis am Heimatmarkt

Bislang empfahl Barclays das Papier zum Übergewichten. Diese Zeiten sind vorbei. Die Experten werten die Aktie nur noch mit „Equal Weight“. Parallel dazu sinkt das Kursziel von 39 auf 32 Euro. Als Grund nennen die Analysten ein verändertes Chance-Risiko-Profil im europäischen Bankensektor. Vor allem die verzögerte wirtschaftliche Erholung in Deutschland belastet die Aussichten. National fokussierte Banken profitieren demnach weniger von makroökonomischen Impulsen als bisher gedacht.

Milliarden-Rückkauf stützt den Kurs

Ein laufendes Aktienrückkaufprogramm federt den Verkaufsdruck ab. Die Bank erwirbt bis Ende August eigene Papiere für bis zu eine Milliarde Euro. Dieser Schritt optimiert die Kapitalstruktur. Am Markt gilt das Programm als wichtiger Stabilisator in schwachen Handelsphasen.

Die aktuelle Kursentwicklung spiegelt die angespannte Lage wider. Am Dienstagnachmittag notiert der Anteilsschein bei rund 28 Euro. Seit Jahresbeginn summiert sich das Minus auf gut 16 Prozent. Damit hat sich der Kurs spürbar vom 52-Wochen-Hoch bei 33,81 Euro entfernt.

Der nächste Härtetest steht bereits im Kalender. Am 29. April präsentiert die Deutsche Bank ihre Zahlen für das erste Quartal. Dann muss das Management beweisen, wie stark das operative Geschäft der schwachen Heimatkonjunktur trotzt. Diese Daten liefern die nächste harte Grundlage für eine fundamentale Bewertung.

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