Deutsche Bank: Belastungsfaktor Italien, aber ist das wirklich ein Problem?

Zum Ende der Woche geriet der DAX, insbesondere durch die Finanzwerte (Banken und Versicherungen), nochmal unter Abgabedruck. Als Auslöser hierfür haben Marktbeobachter die politische Situation in Italien ausgemacht, mal wieder!

Italienische Regierung verstößt bewusst gegen Euro-Regeln

Nun, schauen wir uns dazu erst einmal an, was denn in Italien heute schon wieder los war. Eigentlich, könnte man meinen, gar nichts besonderes. Denn die Links-Rechts-Regierung in Rom hat sich de facto eigentlich nur auf den Staatshaushalt 2019 geeinigt. Das Problem dabei ist nur, dass hier eine Neuverschuldung in Höhe von 2,4% des BIP vorgesehen ist. Die Regeln der Eurozone erlauben hier jedoch eigentlich nur eine maximale Neuverschuldung von 2% des BIP.

Ist das jetzt ein Grund zur Aufregung? Eigentlich nicht, denn auch andere Länder – ja selbst Deutschland – haben in der Vergangenheit schon gegen diese Regeln verstoßen. Nur gibt es aktuell eben keine akute Krisensituation wie die fast zur neuen Weltwirtschaftskrise mutierte „Finanzkrise 2007/2008“. Darüber hinaus liegt die Staatsverschuldung Italiens schon bei 132% des BIP. Letztlich also doch kein Wunder, dass die Anleger da nervös reagieren.

Aber hat die Deutsche Bank überhaupt ein Italien-Problem?

Dadurch gerieten zunächst einmal die Bankaktien in Italien unter heftigen Abgabedruck. Da es an der Börse aber noch die Sippenhaft gibt, folgten natürlich die Bankaktien in anderen Eurostaaten wie Deutschland, Frankreich oder Spanien. Dies ist insofern auch berechtigt, da die entsprechenden Banken Gläubiger des italienischen Staates sind. Allerdings hatten wir eine solche „Italien-Krise“ ja vor einigen Wochen schon einmal und ich habe mir damals die Bilanzen der deutschen Banken genau angesehen.

Das Ergebnis war, dass das Italien-Engagement für keine deutsche Bank auch nur annähernd existenzbedrohend ist. Am schlechtesten sah es noch für die Deutsche Pfandbriefbank aus, nahezu kein Problem hat hingegen dieses Mal ausgerechnet die Deutsche Bank. Wenn es daher bei einer kleinen, lokalen „Italien-Krise“ bleibt, sollten sich die Kurse wie schon beim letzten Mal schnell wieder erholen. Ein Risiko aber gibt es noch, nämlich das Italien tatsächlich den Euro sprengen möchte. Aber dann, das können Sie mir glauben, haben wir in Europa noch weit größere Probleme, nicht nur am Aktienmarkt!

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Ein Beitrag von Sascha Huber.

Quelle: Finanztrends
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