Deutsche Bank: Depositary-Mandat für American Tungsten
Deutsche Bank rutscht unter 50-Tage-Linie, operativ stärkt ein US-Mandat die Position. Vor Quartalszahlen und Fed-Entscheid wächst die Spannung.

- Kurs fällt unter wichtige Chartmarke
- Neues Mandat für US-Verwahrgeschäft
- Quartalszahlen am 29. April erwartet
- Fed-Zinsentscheidung zeitgleich
Ein neues internationales Mandat im Verwahrgeschäft sorgt operativ für Rückenwind. Am Aktienmarkt dominiert kurz vor der Bilanzvorlage allerdings die Skepsis. Mit dem Fall unter eine wichtige charttechnische Signallinie trübt sich das Bild für die Deutsche Bank weiter ein.
Am Donnerstag rutschte der Kurs auf 27,23 Euro ab. Das Papier notiert damit unter dem vielbeachteten 50-Tage-Durchschnitt. Seit Jahresbeginn summiert sich der Verlust auf fast 19 Prozent. Ein klares technisches Verkaufssignal. Kurzfristig orientierte Händler reagierten auf den Bruch dieser Unterstützungslinie prompt mit Gewinnmitnahmen.
Ausbau des US-Verwahrgeschäfts
Operativ meldet das Institut derweil Fortschritte. Die Bank agiert künftig als Depositary Bank für das ADR-Programm von American Tungsten & Antimony. Das australische Bergbauunternehmen fokussiert sich auf kritische Mineralien in den USA. Die neue Struktur soll amerikanischen Investoren den Einstieg in die Papiere erleichtern.
Im zweiten Quartal plant der Rohstoffkonzern ein Listing an der US-Technologiebörse Nasdaq. Das Mandat stärkt die Position der Deutschen Bank im grenzüberschreitenden Aktiengeschäft. Neben ADR-Strukturen verwaltet die Sparte Global Transaction Banking auch Treuhandkonten für internationale Großkunden.
Doppeltes Risiko am Mittwoch
Analysten bewerten die mittelfristigen Aussichten positiver als der aktuelle Kursverlauf suggeriert. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei rund 33 Euro. Für das laufende Geschäftsjahr rechnen Experten im Schnitt mit einem Gewinn von 3,31 Euro je Aktie. Aktionäre können zudem auf eine steigende Dividende in Höhe von 1,22 Euro hoffen.
Am 29. April präsentiert der Vorstand die Ergebnisse für das erste Quartal. Zeitgleich verkündet die US-Notenbank Fed ihre Zinsentscheidung. Marktbeobachter achten bei der Bankbilanz besonders auf die strikte Kostenkontrolle und die Erträge im Investmentbanking. Rutscht der Kurs im Vorfeld weiter ab, rückt die psychologisch wichtige Marke von 27 Euro als nächste Haltezone in den Fokus.
Deutsche Bank-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Deutsche Bank-Analyse vom 24. April liefert die Antwort:
Die neusten Deutsche Bank-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Deutsche Bank-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 24. April erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Deutsche Bank: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...




