Deutsche Bank: Hauptversammlung am 28. Mai in Frankfurt
Erste Präsenz-Hauptversammlung seit 2019: Aktionäre stimmen über 1,00 Euro Dividende und neue Aufsichtsratsmitglieder ab.

- Dividendenvorschlag von 1,00 Euro je Aktie
- Rückkehr zur physischen Hauptversammlung
- Aufsichtsrat: Witter geht, Knobel kommt
- Aktienkurs seit Jahresbeginn unter Druck
Nach sieben Jahren kehrt die Deutsche Bank zur Präsenz-Hauptversammlung zurück. Am 28. Mai 2026 treffen sich Aktionäre erstmals seit 2019 wieder physisch in Frankfurt — mit einer deutlich erhöhten Dividende, einem Aufsichtsratswechsel und Q1-Zahlen als Vorspiel.
Dividende klettert auf 1,00 Euro je Aktie
Das finanziell gewichtigste Thema der Hauptversammlung ist die Ausschüttung. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen eine Dividende von 1,00 Euro je Aktie vor — rund 50 Prozent mehr als die 0,68 Euro, die im Vorjahr gezahlt wurden. Der Ex-Tag ist für den 29. Mai 2026 geplant, die Auszahlung für den 2. Juni.
Hinzu kommt ein laufendes Aktienrückkaufprogramm über eine Milliarde Euro, das im Februar gestartet ist. Summiert man alle Kapitalausschüttungen für die Geschäftsjahre 2021 bis 2025, ergibt sich ein Gesamtvolumen von 8,5 Milliarden Euro — und damit mehr als das ursprüngliche Ziel von 8,0 Milliarden Euro.
Wynaendts bleibt, Witter geht
Im Aufsichtsrat stehen personelle Weichenstellungen an. Alexander Wynaendts, dessen Mandat turnusmäßig endet, soll für weitere vier Jahre gewählt und erneut zum Vorsitzenden bestimmt werden.
Frank Witter hingegen legt sein Mandat aus persönlichen Gründen nieder. Als Nachfolger schlägt die Bank Carsten Knobel vor, Vorstandsvorsitzender der Henkel AG & Co. KGaA. Ferner soll die Aufsichtsratsvergütung steigen: Die Grundvergütung für einfache Mitglieder klettert von 300.000 auf 350.000 Euro, der Vorsitzende soll künftig 1,15 Millionen Euro erhalten.
Aktie unter Druck, Q1-Zahlen stehen bevor
An der Börse lief es zuletzt weniger rund. Die Aktie notiert aktuell bei 27,05 Euro und hat seit Jahresbeginn rund 19 Prozent verloren — auch der Abstand zum 52-Wochen-Hoch von 33,81 Euro beträgt inzwischen gut 20 Prozent. Auf Sicht von zwölf Monaten steht allerdings noch ein Plus von mehr als 22 Prozent zu Buche.
Noch vor der Hauptversammlung liefert die Bank am 29. April den Q1-Bericht. Analysten erwarten für das Gesamtjahr 2026 einen Umsatz von rund 33,3 Milliarden Euro und einen Nettogewinn von etwa 6,5 Milliarden Euro — beides läge leicht über den Werten der vergangenen zwölf Monate. Ob das Management diese Erwartungen mit den Q1-Zahlen untermauern kann, dürfte die Stimmung bis zur Hauptversammlung merklich prägen.
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