Deutsche Bank: Weiterer Etappenerfolg

Beim Thema Rechtsstreitigkeiten kann die Deutsche Bank hinter eine weitere Position einen Haken machen. Dabei ging es um den Vorwurf, dass die Bank im Jahr 2000 durch Scheingesellschaften in Amerika Steuern in zweistelliger Millionenhöhe hinterzogen habe. Nun hat man sich mit den US-Behörden auf eine Strafzahlung geeinigt.

Ursprünglich hatten die US-Behörden bis zu 190 Millionen Dollar an Steuern, Strafen und Zinsen verlangt. Diese Forderung konnte die Deutsche Bank nun auf 95 Millionen Dollar herunter handeln. Entsprechend zeigen sich die Deutsch-Banker mit der Vereinbarung zufrieden.

An der Börse kann die Aktie heute in der Spitzengruppe des DAX gut mithalten. Allerdings führen das Marktbeobachter weniger auf die neuerliche Einigung mit den US-Behörden zurück, sondern mehr auf die gestrige positive Wall Street. Außerdem soll es einen aktiven Optionshandel in der Deutschen Bank gegeben haben, was möglicherweise für generelles Kaufinteresse spricht, weil auf eine Erholung des europäischen Bankensektors gesetzt wird.

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