Deutsche Bank: Wieder schlechte Nachrichten aus Übersee

Eigentlich könnte man sich nicht vorstellen, dass es für die Deutsche Bank noch ärger kommt. Aber anscheinend finden sich immer wieder negative Themen, welche die angeschlagene Aktie weiter nach unten treiben.

In einem feiertagsbedingt eher ruhigen Börsenhandel hielt die Deutsche Bank am Donnerstag mit einem deutlichen Minus von zeitweise sogar über 7 % die rote Laterne im DAX. Was war passiert?

Deutsche Bank in den USA unter Beobachtung

Aus Amerika kommen schlechte Nachrichten. So soll die US-Notenbank, die auch die Aufsicht über die Kreditinstitute innehat, das US-Geschäft der Deutschen Bank als in „problematischen Zustand“ bewertet haben. Das ist eine der niedrigsten Einstufungen, welche die Zentralbank bereithält. Dass das ganze augenscheinlich schon vor rund einem Jahr passierte, tut dabei für die Anleger nichts zur Sache. Denn nach den bisherigen Informationen scheint die Einstufung immer noch gültig zu sein. Damit würde die Fed auch in etliche Bereiche der operativen Geschäftsführung hineinreden können.

Bald neue Tiefststände?

Offizielle Stellungnahmen sind dazu nicht zu bekommen. Denn die Einstufung gilt eigentlich als geheim. Aber natürlich passt sie derzeit bestens in das desolate Gesamtbild der Deutschen Bank. Was für die Aktie bedeutet, dass sie weiterhin Kurs auf ihre Tiefstständen nimmt und diese wohl im jetzigen Zustand auch unterbieten könnte.

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