Deutsche Börse: Fusionspläne werden konkret

Im vergangenen Monat hatte die Deutsche Börse den Markt von ihren Absichten unterrichtet, sich mit der London Stock Exchange zusammenzuschließen. Jetzt gab es hierzu weitere Details.

© Carsten Müller
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Danach hat der Vorstand der Deutsche Börse unter der Zustimmung des Aufsichtsrates eine Vereinbarung über den Zusammenschluss abgeschlossen. Jetzt sind die Aktionäre und Aufseher am Zug und müssen hierzu ihre Zustimmung erteilen.

Einsparungen in Millionenhöhe

Beide Unternehmen erhoffen sich durch den Zusammenschluss Kosteneinsparungen von jährlich 450 Mio. Euro. So würde man Technologien gemeinsam nutzen können und auch Doppelarbeiten würden wegfallen.

Die neue Börse soll den Nahmen „UK TopCo“ tragen und ihren rechtlichen Sitz in London haben. Gleichzeitig soll es jedoch Hauptsitze in London und in Frankfurt geben. Geführt werden soll das Unternehmen vom Chef der Deutsche Börse, Carsten Kengeter. Insgesamt sollen die Aktionäre der Deutsche Börse 54,4% und Aktionäre der London Stock Exchange 45,6% an dem neuen Unternehmen halten.

160316 Deutsche Börse

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