Deutsche Börse: Investitionspläne kommen gut an

Der neue Chef der Deutsche Börse AG Theodor Weimer will den Börsenbetreiber auf Effizienz trimmen. Schon im April hatte der neue Vorstand seine Pläne veröffentlicht, die jährlichen Fixkosten bis Ende 2020 um rund 100 Milliarden Euro abzubauen.

Nun wird es noch konkreter. Denn es sollen insgesamt 350 Stellen wegfallen, darunter sogar 50 Führungspositionen.

Deutsche Börse setzt auf neue Technologien

Das dadurch eingesparte Kapital will die Deutsche Börse hauptsächlich in den Aufbau moderner Technologien investieren. Stichworte dazu sind Blockchain, Cloud und künstliche Intelligenz. Insgesamt will man in den nächsten Jahren bis zu 270 Millionen Euro in die Hand nehmen, um in diesen Bereichen voranzukommen. Das große Ziel dabei ist es, mittelfristig bis 2020 den Gewinn jährlich um 10-15 % zu steigern.

Wieder im Aufwärtstrend

Die Investoren freut es. Zwar hatte die Aktie nach der Dividendenausschüttung vor einigen Wochen etwas zu kämpfen, um sich wieder in die alte Chartformation hinein zu ordnen. Doch das dürfte inzwischen als gelungen gelten. Damit ist der bisherige Aufwärtstrend weiter intakt und könnte angesichts der Wachstumsziele auch noch fortgeführt werden.

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