Deutsche Euroshop kann Wert des Immobilienbestandes weiter steigern

Die Deutsche Euroshop hat einen ersten Einblick in die Zahlen für 2016 gegeben. Das Unternehmen, das vor allem in Shoppingcenter investiert, konnte für das vergangene Jahr weitere Wertzuwächse bei seinen Einkaufszentren im Portfolio verbuchen. Allerdings war der nun bekannt gegebene Wertzuwachs nur halb so groß wie im Jahr davor.

Einmal im Jahr lässt die Deutsche Euroshop ihren Immobilienbestand von neutralen Gutachtern neu taxieren. Denn daraus resultiert entsprechend auch ein Ergebnisbeitrag für das Unternehmen. Für das vergangene Jahr wurde der Immobilienbestand auf einen Wert von mehr als 4,5 Milliarden Euro taxiert. Das entsprach einem Wertzuwachs von 145 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Dieser Buch-Gewinn fließt in das Bewertungs- und Finanzergebnis ein.

Die nun berichtete Wertsteigerung ist allerdings ein kleines Warnsignal, dass der Immobilienmarkt insgesamt an Momentum verlieren könnte. Denn im Jahr davor hatte das Immobilienunternehmen noch einen Bewertungszuwachs von fast 268 Millionen Euro verbuchen können. Insgesamt ist die Deutsche Euroshop an 20 Einkaufscentern in Deutschland, Österreich, Polen und Ungarn beteiligt.

Die nun in Aussicht gestellten Bewertungszuwächse haben allerdings keine Auswirkungen auf die operativen Kennzahlen. Deshalb brauchte die Deutsche Euroshop auch keine neuen Anpassungen an den bisherigen Wachstumsprognosen für das operative Geschäft vornehmen. Im November letzten Jahres hatte das Unternehmen angekündigt, im Gesamtjahr einen Umsatz zwischen 200 und 204 Millionen Euro erzielt zu haben. Das EBIT soll zwischen 175 und 179 Millionen Euro liegen. Bei der wichtigen operativen Kennzahl FFO (Funds from Operations) rechnete Euroshop mit einem FFO je Aktie zwischen 2,26 und 2,30 Euro.

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