Deutsche Pfandbriefbank Aktie: Gedämpfte Vorfreude?
Die Deutsche Pfandbriefbank finanziert ein Logistikzentrum in Werne und fokussiert sich nach dem US-Rückzug auf den europäischen Markt, trotz eines schwierigen Vorjahres mit hohen Verlusten.

- Finanzierung für Logistikzentrum in Werne bis 80 Mio. Euro
- Strategische Neuausrichtung weg von US-Immobilienmarkt
- Vorsteuerverlust von 250 Mio. Euro im Jahr 2025
- Aktienkurs deutlich unter 52-Wochen-Hoch
Nach einem schwierigen Jahr 2025 setzt die Deutsche Pfandbriefbank ein klares Signal: Raus aus den USA, rein in den europäischen Logistikmarkt. Mit einer neuen Finanzierung für ein Logistikzentrum in Nordrhein-Westfalen unterstreicht das Institut seine strategische Neuausrichtung – auch wenn der Aktienkurs davon bislang wenig widerspiegelt.
Bis zu 80 Millionen Euro für Logistikstandort Werne
Konkret stellt die Bank eine Anschlussfinanzierung von bis zu 80 Millionen Euro für ein Multi-Tenant-Logistikzentrum in Werne bereit. Das Objekt wird vom Asset-Manager Garbe Industrial im Rahmen des GIANT-Joint-Ventures betreut, das an 27 Standorten in Deutschland und den Niederlanden investiert ist und ein Immobilienvermögen von rund einer Milliarde Euro verwaltet.
Das Kreditpaket läuft zunächst drei Jahre, mit Verlängerungsoption auf bis zu fünf Jahre. Neben dem Kernstandort in Werne – direkt an der Autobahn A1 gelegen – können bis zu vier weitere Logistik- und Light-Industrial-Objekte in Bayern und Baden-Württemberg in die Finanzierungsstruktur einbezogen werden.
Hohe Verluste, aber wachsendes Neugeschäft
Die Transaktion folgt auf ein verluststreiches Geschäftsjahr: 2025 wies die Bank einen Vorsteuerverlust von 250 Millionen Euro aus. Haupttreiber waren Risikovorsorgen von insgesamt 410 Millionen Euro – überwiegend im Zusammenhang mit dem Rückzug aus dem US-Immobilienmarkt und der Bereinigung notleidender Entwicklungsdarlehen. Das Kreditvolumen sank infolgedessen von 29 auf 27,3 Milliarden Euro.
Gleichzeitig zeigt das Neugeschäft wieder Fahrt: Mit 6,3 Milliarden Euro Neuabschlüssen im Jahr 2025 und erwarteten Provisionserträgen von rund 40 Millionen Euro aus der integrierten Deutsche Investment Group für 2026 zeichnet sich operativ eine Stabilisierung ab.
Die Aktie notiert aktuell rund 50 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 6,11 Euro und damit deutlich unterhalb aller relevanten gleitenden Durchschnitte. Ob das Neugeschäft im europäischen Logistikbereich ausreicht, um das Vertrauen der Anleger zurückzugewinnen, wird sich an den endgültigen Jahreszahlen und der weiteren Portfolioentwicklung im laufenden Jahr ablesen lassen.
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