Deutsche Pfandbriefbank Aktie: Keine positiven Signale?

Die Deutsche Pfandbriefbank steht vor einer angespannten Hauptversammlung nach einem Verlust von 250 Millionen Euro im Vorjahr.

Die Kernpunkte:
  • Dividendenausfall für Aktionäre
  • Vorsteuerverlust von 250 Millionen Euro
  • Ratingherabstufung durch S&P Global
  • Neugeschäft wächst trotz Krise

Die Deutsche Pfandbriefbank steht unter erheblichem Druck. Ein tiefrotes Vorjahr und der Rückzug aus den USA belasten die Bilanz. Nun rückt der Aktionärstreff in den Fokus. Wer dort mitreden will, muss sich beeilen.

Morgen, am 29. April, endet die Frist für den Depotnachweis. Nur angemeldete Aktionäre dürfen am 21. Mai auf der virtuellen Hauptversammlung abstimmen. Die Agenda bietet wenig Grund zur Freude. Die Bank streicht die Dividende komplett. Obendrein steht eine wichtige Personalie an. Jan Kupfer soll den Aufsichtsrat künftig führen. Er übernimmt den Posten voraussichtlich von Louis Hagen.

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Rote Zahlen und ein trüber Ausblick

Das Management muss einen massiven Verlust erklären. Das Geschäftsjahr 2025 endete mit einem Vorsteuer-Minus von 250 Millionen Euro. Ein Jahr zuvor stand noch ein Gewinn in den Büchern. US-Immobilienkredite rissen ein tiefes Loch in die Kasse. Die Risikovorsorge sprang auf 410 Millionen Euro.

Auch das laufende Jahr verspricht wenig Besserung. Vorstandschef Kay Wolf rechnet 2026 mit einem Vorsteuergewinn von höchstens 40 Millionen Euro. Analysten hatten rund 100 Millionen Euro mehr erwartet. Diese Lücke erklärt die schlechte Stimmung der Investoren.

Ratingagentur straft die pbb ab

Gegenwind kommt auch von S&P Global. Die Ratingagentur senkte die isolierte Bewertung der pbb auf „bb“. Damit rutscht das Profil weiter unter das Investment-Grade-Niveau. Die Folge: Die Refinanzierung am Kapitalmarkt wird teurer. Das passiert ausgerechnet in einer Phase, in der die Bank ihre Liquidität neu aufstellt. Das langfristige Emittentenrating bleibt vorerst bei „BBB-“. Es trägt jedoch einen negativen Ausblick.

Neugeschäft als Lichtblick

Trotz der Krise gibt es operative Fortschritte. Das Neugeschäft wuchs im vergangenen Jahr um 23 Prozent auf 6,3 Milliarden Euro. Im laufenden Jahr peilt das Institut bis zu 8,5 Milliarden Euro an. Der Fokus liegt dabei auf Logistikimmobilien in Europa.

Parallel dazu sammelt die Bank über „pbb direkt“ mehr Kundengelder ein. Das senkt die Abhängigkeit vom Kapitalmarkt. Die großen Finanzziele lassen allerdings auf sich warten. Das Management hat die Mittelfristziele auf das Jahr 2028 verschoben. Dann soll die Eigenkapitalrendite bei acht Prozent liegen.

Am 12. Mai veröffentlicht die pbb ihre Zahlen für das erste Quartal. Dieser Bericht liefert harte Fakten zur neuen Strategie. Schwache Ergebnisse dürften den Ärger auf der Hauptversammlung neun Tage später massiv verstärken.

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