Deutsche Pfandbriefbank Aktie: Nicht ideal!
Die Deutsche Pfandbriefbank meldet für 2025 einen Nettoverlust von 284 Millionen Euro und streicht die Dividende. Grund sind hohe Abschreibungen im US-Immobiliengeschäft, die auch die Prognose für 2026 belasten.

- 284 Millionen Euro Verlust nach US-Immobilien-Ausfällen
- Keine Dividende für Aktionäre im Geschäftsjahr 2025
- Aktienkurs fällt auf historisches Tief
- Vorsteuergewinn-Prognose für 2026 weit unter Erwartungen
Der Rückzug aus dem US-Geschäft hat die Deutsche Pfandbriefbank teuer zu stehen gekommen. 284 Millionen Euro Nettoverlust für 2025, keine Dividende, und eine Aktie auf dem tiefsten Stand ihrer Geschichte — das ist die Bilanz eines Umbaus, der nach Einschätzung des Vorstands selbst länger dauert als ursprünglich geplant.
US-Ausstieg reißt tiefe Wunden
Der Kern des Problems liegt in Amerika. Die pbb war kurz vor der Coronapandemie in die gewerbliche Immobilienfinanzierung in den USA eingestiegen — zu einem denkbar schlechten Zeitpunkt. Als Büroimmobilien massiv an Wert verloren, türmten sich die Ausfälle. Kreditabschreibungen und Rückstellungen sprangen von 170 auf 410 Millionen Euro, davon allein 334 Millionen auf das US-Geschäft und Projektfinanzierungen. Nach einem Gewinn von 90 Millionen Euro im Vorjahr steht nun ein Verlust von 284 Millionen Euro in den Büchern.
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Das Neugeschäft wächst zwar — um fast ein Viertel auf 6,3 Milliarden Euro. Den Wegfall der US-Kredite konnte das aber nicht vollständig auffangen: Der Gesamtkreditbestand sank um 1,7 Milliarden auf 27,3 Milliarden Euro.
Prognose weit unter Analystenerwartungen
Für 2026 erwartet der Vorstand einen Vorsteuergewinn von lediglich 30 bis 40 Millionen Euro. Analysten hatten im Schnitt mehr als 100 Millionen Euro prognostiziert. CEO Kay Wolf verschob sein mittelfristiges Renditeziel bereits auf 2028 — bis dahin sollen die Erträge auf rund 600 Millionen Euro steigen und eine Eigenkapitalrendite von acht Prozent erreicht werden. „Die Transformation ist deutlich einschneidender und braucht daher länger“, sagte er dazu offen.
Parallel setzt die Bank auf europäische Kernmärkte. Eine kürzlich arrangierte Logistikfinanzierung in Nordrhein-Westfalen für Garbe Industrial illustriert die neue Stoßrichtung: robuste Standorte, klare Verkehrsanbindung, kein US-Exposure mehr.
Aktie nahe Allzeittief
Die Kursentwicklung spiegelt das Vertrauen der Märkte wider. Mit einem Minus von rund 47 Prozent gegenüber dem Vorjahr notiert die Aktie nahe ihrem historischen Tiefstand — mehr als 50 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von 6,11 Euro.
Am 23. März legt die pbb den vollständigen Geschäftsbericht vor. Dann wird sich zeigen, wie klar das Management den US-Ausstieg als abgeschlossenen Sondereffekt darstellen kann — und ob der eingeschlagene Transformationskurs Investoren überzeugt.
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