Deutsche Pfandbriefbank Aktie: Verhängnisvolle Entwicklungen?

Ein gescheitertes US-Engagement verursacht einen Nettoverlust von 284 Millionen Euro und massive Abschreibungen, wodurch die Aktie ein Allzeittief erreicht.

Die Kernpunkte:
  • Nettoverlust von 284 Millionen Euro für 2025
  • 410 Millionen Euro Abschreibung auf US-Geschäft
  • Aktienkurs fällt auf Rekordtief von 3,00 Euro
  • Rentabilitätsziele um zwei Jahre verschoben

Der gescheiterte US-Vorstoß kommt die Deutsche Pfandbriefbank teuer zu stehen. Mit einem Nettoverlust von 284 Millionen Euro für 2025 und Abschreibungen von 410 Millionen Euro auf das amerikanische Kreditgeschäft musste das Institut am Freitag den Rückzug eingestehen. Die Aktie markierte daraufhin ein neues Allzeittief bei 3,00 Euro.

Teure Fehlkalkulation in den USA

Das 2017 gestartete US-Engagement entpuppte sich als Desaster. Die Wertberichtigungen auf Kredite und Projektfinanzierungen jenseits des Atlantiks machten allein 410 Millionen Euro aus. Zum Vergleich: Im Vorjahr hatte die Bank noch einen Vorsteuergewinn von 104 Millionen Euro erwirtschaftet. Nun steht ein Vorsteuerverlust von 250 Millionen Euro in den Büchern.

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Die operativen Erträge brachen von 544 Millionen auf 422 Millionen Euro ein. Gleichzeitig schrumpfte das Kreditportfolio um 1,7 Milliarden auf 27,3 Milliarden Euro. Der radikale Rückbau spiegelt den Druck wider, unter dem europäische Immobilienfinanzierer durch Zinsschwankungen und veränderte Marktnachfragen stehen.

Rentabilitätsziele verschoben

Die Konsequenzen der Fehlspekulation wirken sich auf die mittelfristige Planung aus. Die ursprünglich anvisierte Eigenkapitalrendite von acht Prozent verschiebt Vorstandschef Kay Wolf nun auf 2028 – zwei Jahre später als geplant. Immerhin: Die Liquiditätslage mit fünf Milliarden Euro bezeichnete das Management als komfortabel.

Für 2026 stellt Wolf eine Stabilisierung in Aussicht. Das Neugeschäft soll von 6,3 Milliarden auf 7,5 bis 8,5 Milliarden Euro zulegen. Beim Vorsteuerergebnis kalkuliert die Bank mit einem moderaten Gewinn zwischen 30 und 40 Millionen Euro. Der Kreditbestand soll sich künftig zwischen 27 und 28 Milliarden Euro einpendeln.

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