Deutsche Post verbucht Gewinneinbruch

Die Deutsche Post musste heute im Rahmen der Präsentation der Zahlen für das vergangene Geschäftsjahr einen Gewinneinbruch vermelden. Das EBIT sank von 2,97 Mrd. Euro im Vorjahr auf 2,41 Mrd. Euro, lag aber immerhin noch im Rahmen der Erwartungen des Konzerns.

© Deutsche Post
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Der Rückgang des EBIT resultierte im Wesentlichen auf Einmaleffekten aus Abschreibungen und Rückstellungen. Der Konzernumsatz wurde dagegen um 4,6% auf 59,2 Mrd. Euro gesteigert. Besonders die DHL-Sparte trug mit einem Wachstum von 5,3% hierzu bei.

Die Steuerquote der Deutschen Post stieg leicht von 15,5% im Vorjahr auf 16,4%. Der Konzerngewinn brach um 25,6% auf 1,54 Mrd. Euro ein, nachdem im Vorjahr hier noch 2,07 Mrd. Euro ausgewiesen werden konnten. Demzufolge ging auch das unverwässerte Ergebnis je Aktie von 1,71 Euro im Vorjahr auf 1,27 Euro zurück.

Prognose wurde bestätigt

Der Vorstand zeigt sich zuversichtlich für das laufende Geschäftsjahr. Danach soll eine deutliche Steigerung des Ergebnisses erreicht werden. Das EBIT soll auf 3,4 bis 3,7 Mrd. Euro erhöht werden.

Aktionäre sollen mit der Zahlung einer Dividende in Höhe von 0,85 Euro je Aktie belohnt werden. Der Beschluss hierüber soll auf der Hauptversammlung am 18. Mai gefasst werden. Zugleich kündigte die Deutsche Post den Start eines Aktienrückkaufprogramms in Höhe von 1 Mrd. Euro an.

Deutsche Post: Aktie mit Verlusten

Anleger scheinen bisher jedoch wenig überzeugt von den vorgelegten Ergebnissen. Der heutige Handelstag startete für die Aktie der Deutschen Post entsprechend mit leichten Verlusten.

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