Deutsche Post verliert Millionenauftrag

Viele kennen sie, die ADAC „Motorwelt“.  Einmal im Monat ist die Zeitschrift des ADAC bei den Mitgliedern im Briefkasten. Damit soll bald Schluss sein. Denn den Verantwortlichen waren die Portokosten zu hoch.

So verlautet es jedenfalls aus dem Umfeld des Verkehrsclubs. Denn laut Insiderangaben kassierte die Deutsche Post nur für den Versand der mehr als 13 Millionen Zeitschriften rund 50 Millionen Euro pro Jahr. Der ADAC hatte wohl noch versucht, den Preis neu zu verhandeln, um seine Kunden weiterhin zu beliefern, aber die Deutsche Post hat abgelehnt und sogar eine Portoerhöhung angekündigt.

Preis treibt in Digitalisierung

Ein ADAC-Manager drückt es so aus: „Auch die Preisgestaltung des Monopolisten treibt uns mit aller Kraft in die Digitalisierung.“ Die Deutsche Post teilte auf Anfrage mit, sie bedauere die Entscheidung eines ihrer „größeren Kunden im Bereich der sogenannten Pressepost“.

Die „Motorwelt“ soll ab 2020 laut Presseangaben nur noch viermal pro Jahr erscheinen. Mitglieder müssen sich ihre Zeitschrift dann bei einer Geschäftsstelle oder einem Partnern wie z. B. Tankstellen etc. selbst abholen.

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