Deutsche Rohstoff Aktie: 1876 Resources liefert Bohrerfolge

Deutsche Rohstoff erwartet im Juli eine Rekordförderung von über 20.000 Barrel täglich, während der Aktienkurs unter Druck bleibt.

Die Kernpunkte:
  • Geplante Rekordproduktion im Juli
  • Ölpreis steigt durch Iran-Sanktionen
  • Bohrerfolge im Powder River Basin
  • RSI naht überverkauftem Bereich

Während die Aktie am Donnerstag leicht nachgibt, zeichnet sich für die Deutsche Rohstoff ein entscheidender Monat ab.

Der Kurs fällt um 0,88 Prozent auf 78,80 Euro. Das ist mehr als nur eine Randnotiz. Denn parallel dazu verbessert sich das Marktumfeld für den Ölproduzenten massiv.

Geopolitischer Schub für den Ölpreis

Der Rohölpreis steigt rasant. Militärische Aktionen und neue Sanktionen gegen den Iran treiben die Sorte WTI in Richtung 78 US-Dollar pro Barrel.

Für die Deutsche Rohstoff ist das ein direkter Gewinn. Das Unternehmen fördert den Großteil seines Öls und Gases in den USA. Steigende Preise bedeuten steigende Margen.

Hinzu kommt ein operativer Meilenstein. Das Management plant für Juli eine tägliche Produktion von über 20.000 Barrel Öläquivalent. Das wäre ein historischer Rekord.

Zum Vergleich: Im ersten Quartal 2026 lag der Durchschnitt noch bei rund 12.300 BOEPD. Der Sprung ist enorm.

Bohrerfolge im Powder River Basin

Der Wachstumsschub kommt aus Wyoming. Die Tochtergesellschaft 1876 Resources liefert starke Ergebnisse.

Die ersten vier neuen Bohrungen auf dem Dillon/Billings Pad förderten kurz nach Produktionsstart rund 6.000 Barrel Öl pro Tag. Insgesamt gingen 14 Nettobohrungen im zweiten Quartal in Betrieb. Ihre volle Wirkung entfaltet sich jetzt.

Bis August bleibt Zeit. Dann legt das Unternehmen seinen Halbjahresbericht vor.

Technische Situation: Korrektur mit Chancen

Doch der Aktienkurs spiegelt die guten Nachrichten nicht wider. Er liegt 33 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von 117,80 Euro aus dem Juni.

In den letzten 30 Tagen verlor das Papier über 22 Prozent. Seit Jahresbeginn steht dennoch ein Plus von 58 Prozent.

Der Relative-Stärke-Index (RSI) liegt bei 36,7 Punkten. Das ist nah am überverkauften Bereich. In Kombination mit steigenden Ölpreisen und der Rekordproduktion könnte das Turnaround-Anleger auf den Plan rufen.

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