Deutsche Rohstoff Aktie: 20.000 BOEPD erreicht
US-Fördertöchter der Deutschen Rohstoff AG knacken die Marke von 20.000 BOEPD. Neues Bohrprogramm und steigende Reserven untermauern den Wachstumskurs.

- Tägliche Ölproduktion übersteigt 20.000 Barrel
- Vier neue Bohrungen in Wyoming gestartet
- EBITDA-Prognose für 2026 deutlich angehoben
- Wolfram-Abnahmevertrag auf 21 Jahre verlängert
Die Deutsche Rohstoff AG hat im Juli 2026 eine wichtige operative Marke überschritten: Die US-Fördertöchter erreichten eine Tagesproduktion von 20.000 Barrel Öläquivalent (BOEPD). Ausschlaggebend dafür war der Produktionsstart von vier neuen Bohrungen im Wyoming-Cluster, die zusammen initial 6.000 Barrel pro Tag liefern. Damit setzt sich der Hochlauf fort, der bereits Anfang Juni mit dem ersten Bohrplatz des diesjährigen US-Bohrprogramms begonnen hatte.
Bohrprogramm als Wachstumstreiber
Das laufende Bohrprogramm 2026 umfasst insgesamt elf eigene Bohrungen sowie neun partnergeführte Projekte. Der erste Bohrplatz ging bereits Anfang Juni erfolgreich in Produktion, nun folgt mit dem Wyoming-Cluster der nächste Baustein. Für den Vorstand ist die operative Beschleunigung der zentrale Grund, warum die Ergebnisprognose für das laufende Geschäftsjahr Anfang April deutlich nach oben korrigiert wurde: Statt der ursprünglich erwarteten 115 bis 135 Millionen Euro EBITDA rechnet das Unternehmen nun mit 290 bis 310 Millionen Euro. Für 2027 hat die Deutsche Rohstoff im April erstmals eine Guidance vorgelegt, die im Basisszenario – kalkuliert mit einem WTI-Ölpreis von 75 US-Dollar – einen Umsatz von 280 bis 300 Millionen Euro und ein EBITDA zwischen 210 und 230 Millionen Euro vorsieht. Offiziell bestätigt werden die neuen Produktions- und Cashflow-Zahlen mit dem Halbjahresbericht, der für August 2026 angekündigt ist.
Untermauert wird der Wachstumskurs durch die Reservenbasis: Anfang Februar hatte das Unternehmen einen Anstieg der nachgewiesenen Öl- und Gasreserven um 46 Prozent gemeldet. Der Barwert dieser Reserven (PV10) wurde bei einem kalkulierten Ölpreis von 60 US-Dollar WTI mit 542 Millionen US-Dollar beziffert – ein deutlicher Hinweis darauf, dass die aktuelle Fördersteigerung auf einer soliden Ressourcenbasis fußt.
Auch bilanziell zeigte sich das Unternehmen zuletzt in guter Verfassung. Die Zahlen für das erste Quartal 2026, veröffentlicht Mitte Mai, wiesen einen Rekord-Gewinn je Aktie von 21,59 Euro aus. Bereits im April hatte der Vorstand für das Geschäftsjahr 2025 eine Dividende von 2,25 Euro je Aktie vorgeschlagen, ein Plus von 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr, ergänzt um ein neues Aktienrückkaufprogramm mit einem Volumen von bis zu 7,5 Millionen Euro.
Wolfram-Beteiligung liefert zusätzlichen Rückenwind
Neben dem US-Kerngeschäft sorgt die Beteiligung an Almonty Industries für positive Nachrichten. Mitte Juli wurde der Abnahmevertrag für die Wolfram-Produktion aus der Sangdong-Mine in Südkorea von 15 auf 21 Jahre verlängert. Das vertraglich gesicherte Volumen steigt dadurch um 40 Prozent und deckt nun rund 90 Prozent der geplanten Produktion ab – ein Vertrauensbeweis der Abnehmerseite in die langfristige Lieferfähigkeit der Mine.
Kurs erholt sich nach Korrektur
An der Börse hat der operative Fortschritt zuletzt für Auftrieb gesorgt. Nach dem Allzeithoch von 117,80 Euro im Juni war die Aktie im Zuge von Gewinnmitnahmen im Scale-Segment und einer vorübergehenden Ölpreisschwäche bis Mitte Juli auf rund 74 Euro zurückgefallen. Am Montag schloss das Papier bei 78,40 Euro, ein Plus von 3,02 Prozent gegenüber dem Vortag. Seit Jahresbeginn steht damit ein Kursgewinn von 60,16 Prozent zu Buche. Zum 52-Wochen-Hoch beträgt der Abstand aktuell noch 33,45 Prozent, während der Kurs mit einem Aufschlag von 12,09 Prozent über dem 200-Tage-Durchschnitt notiert – ein Hinweis darauf, dass der übergeordnete Aufwärtstrend trotz der jüngsten Konsolidierung intakt bleibt.
Für die kommenden Wochen richtet sich der Blick der Anleger auf den Halbjahresbericht im August. Erst dann werden die im Zuge des Bohrhochlaufs erreichten Produktions- und Cashflow-Zahlen offiziell bestätigt und lassen sich mit der zuletzt kräftig angehobenen Jahresprognose abgleichen.
Deutsche Rohstoff-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Deutsche Rohstoff-Analyse vom 21. Juli liefert die Antwort:
Die neusten Deutsche Rohstoff-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Deutsche Rohstoff-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 21. Juli erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Deutsche Rohstoff: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...




