Deutsche Rohstoff Aktie: Chinook glänzt weiter
Deutsche Rohstoff hält Ölförderung stabil, während Gasproduktion sinkt. Neue Bohrungen starten Ende Februar, und das Hedging-Volumen für 2026 liegt bei 30 Prozent der Produktion.

- Ölanteil an Gesamtförderung steigt auf 65 Prozent
- Chinook-Bohrungen fördern deutlich mehr als erwartet
- Neue Bohrkampagne startet Ende Februar in Wyoming
- Preisabsicherung für 2026 bei rund 30 Prozent
Die Ölförderung bei Deutsche Rohstoff hat 2025 das Vorjahresniveau gehalten – trotz eines Förderrückgangs von 8 Prozent insgesamt. Der Grund: Die Gasproduktion ging zurück, während Öl stabil blieb. Das Interessante dabei: Der Ölanteil an der Gesamtförderung kletterte von 60 auf 65 Prozent. Bei durchschnittlich 8.800 Barrel Öl pro Tag und einem WTI-Preis von 65,4 Dollar je Barrel eine solide Basis.
Das operative Highlight lieferten die Bohrungen vom Chinook-Pad. Nach acht Monaten Produktionszeit haben die ersten vier Bohrungen jeweils rund 150.000 Barrel Öl gefördert – deutlich über den ursprünglichen Erwartungen. Die Mannheimer setzen damit ihre Serie erfolgreicher Bohrungen im Powder River Basin fort.
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Vier neue Bohrungen starten Ende Februar
Ab Ende Februar nimmt die Tochter 1876 Resources ein Bohrgerät im östlichen Teil der Wyoming-Flächen in Betrieb. Zunächst sind vier Niobrara-Bohrungen geplant. Die Kosten sollen an das stark reduzierte Niveau von 9 Millionen Dollar je Bohrung aus 2025 anknüpfen. CEO Jan-Philipp Weitz betont die Flexibilität: Optional können direkt weitere Bohrungen folgen, abhängig von der Ölpreisentwicklung.
Parallel läuft ein größeres Joint-Venture-Programm bei der Tochter Salt Creek. Neun Bohrungen wurden bis Ende Januar abgeschlossen, die Fertigstellung erfolgt im Frühjahr, der Produktionsstart im Sommer. Salt Creek investiert rund 40 Millionen Dollar in dieses Projekt und prüft weitere Transaktionen.
Unterschiedliche Performance bei Mowry und Niobrara
Die Ende 2025 gestarteten Bohrungen zeigen ein gemischtes Bild. Drei Niobrara-Bohrungen entwickeln sich sehr stark und erreichen trotz erhöhter Bohrdichte nahezu das Niveau der 2021er Buster-Bohrung – einer der volumenstärksten Bohrungen im Portfolio. Das bestätigt: Auch bei höherer Verdichtung lassen sich attraktive Förderprofile realisieren.
Die drei Mowry-Bohrungen hatten nach Produktionsstart Mitte November einen langsameren Anlauf als erwartet. Mittlerweile hat sich die Förderung aber stabilisiert und entwickelt sich zufriedenstellend. Die grundsätzliche Attraktivität der tieferliegenden Formation bleibt bestätigt.
Absicherung bei 30 Prozent
Bei der Preisabsicherung agiert Deutsche Rohstoff derzeit zurückhaltender. Für 2026 sind etwa 30 Prozent der Produktion abgesichert, für 2027 rund 20 Prozent. Insgesamt umfasst das Hedging-Volumen etwa 800.000 Barrel – die Hälfte über Swaps zu 66 Dollar je Barrel, 35 Prozent über Put-Optionen bei 50 Dollar. Diese Struktur bietet Schutz nach unten, lässt aber Spielraum für Preissteigerungen.
Zusätzlich baut die Tochter Bright Rock Energy ihre Position in Ohio aus. Zusammen mit einer größeren Transaktion über 8 Millionen Dollar wurden Förderrechte von insgesamt rund 4.000 Acre in der Utica/Point Pleasant Formation erworben. Im Laufe des Jahres soll die Position weiter wachsen – ein Schritt zur geografischen Diversifikation.
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