Deutsche Telekom: 13 Millionen Glasfaseranschlüsse erreicht
Trotz Rekordausbau auf 13 Millionen Haushalte leidet die Telekom-Aktie unter politischen Risiken und Tarifkonflikten.

- Glasfaserausbau erreicht 13 Millionen Haushalte
- Aktie fällt im April um fast 14 Prozent
- Neues Starlink-Angebot für Geschäftskunden
- Quartalszahlen erscheinen am 13. Mai 2026
Dreizehn Millionen Haushalte, ein Kursverlust von fast 14 Prozent im April — bei der Deutschen Telekom klaffen operatives Tempo und Börsenstimmung derzeit weit auseinander.
April-Einbruch belastet die Aktie
Der Kurs notiert nahe dem 52-Wochen-Tief. Das ist bemerkenswert, weil die Fundamentaldaten eine andere Geschichte erzählen. Im Geschäftsjahr 2025 erzielte der Konzern ein bereinigtes EBITDA von 44,2 Milliarden Euro — ein organisches Wachstum von 2,8 Prozent. Für 2026 rechnet das Management mit rund 47,4 Milliarden Euro.
Kein Wunder, dass Anleger nervös reagieren: Politische Risiken und Tarifdruck bestimmen derzeit die Kursentwicklung, nicht die Geschäftszahlen. Das geplante Aktienrückkaufprogramm über 2 Milliarden Euro gibt Gewerkschaften zudem Argumente für höhere Lohnforderungen.
Glasfaserausbau: 13-Millionen-Marke geknackt
Beim Netzausbau liefert der Konzern. Im ersten Quartal 2026 baute die Telekom rund 370.000 neue Glasfaseranschlüsse — im Schnitt knapp 5.900 pro Arbeitstag. Das entspricht einem Plus von 2,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Allein im März kamen 170.000 Anschlüsse hinzu.
Damit können nun 13 Millionen Haushalte und Betriebe Tarife mit bis zu 2.000 Mbit/s buchen. Für das Gesamtjahr plant der Konzern 2,5 Millionen neue erreichbare Adressen. Bis 2028 stehen zusätzliche 800 Millionen Euro für den Ausbau bereit.
Das zentrale Problem bleibt jedoch die Aktivierungsquote: Viele erreichbare Haushalte buchen keinen Anschluss. Der Übergang vom verfügbaren Netz zum aktiven Vertrag gilt als strukturelle Schwäche des deutschen Glasfasermarkts.
Neues B2B-Angebot mit Starlink
Parallel erschließt die Telekom ein neues Geschäftsfeld. Unter dem Namen „Satellite Internet Access by Starlink“ bietet der Konzern Großunternehmen und Behörden satellitengestütztes Breitband als vollständig verwalteten Service an. Downloadgeschwindigkeiten von bis zu 400 Mbit/s soll die Lösung liefern — vor allem dort, wo Glasfaser oder Mobilfunk noch fehlen oder zusätzliche Redundanz gefragt ist.
Nach eigenen Angaben ist die Telekom der einzige deutsche Netzbetreiber mit einem solchen Angebot.
Die Aktie wird derzeit mit einem KGV von 13,65 bewertet. Die Dividendenrendite liegt bei 3,13 Prozent. Am 13. Mai 2026 veröffentlicht der Konzern die Quartalszahlen für das erste Quartal — dann zeigt sich, ob das operative Momentum auch in den Büchern ankommt.
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