Deutsche Telekom Aktie: 1,65 Millionen Rückkäufe

Trotz Aktienrückkäufen und verbesserter Bonität fällt die T-Aktie auf Jahrestief. Der Konzern hält an seinen ehrgeizigen Cashflow-Zielen fest.

Die Kernpunkte:
  • Milliardenschweres Aktienrückkaufprogramm läuft
  • Fitch hebt Bonitätsnote auf A- an
  • Aktie fällt auf Jahrestief von 25,71 Euro
  • Konzern bestätigt Cashflow-Prognose für 2027

Operativ läuft es rund, am Aktienmarkt herrscht Katerstimmung. Bei der Deutschen Telekom klaffen fundamentale Stärke und Kursentwicklung derzeit weit auseinander. Das Management kauft massiv eigene Anteile zurück und Ratingagenturen verteilen Bestnoten. Die Börse reagiert darauf bisher kaum.

Milliarden fließen in eigene Aktien

Der Bonner Konzern setzt sein milliardenschweres Aktienrückkaufprogramm unvermindert fort. Allein in der vergangenen Woche erwarb das Unternehmen weitere 1,65 Millionen eigene Papiere. Seit April hat die Telekom damit knapp 17 Millionen Aktien eingezogen. Das Ziel: mehr Wert für die Aktionäre.

Parallel dazu loben externe Prüfer die Bilanz. Die Ratingagentur Fitch hob am Montag die Bonitätsnote auf „A-“ an. Die Analysten verweisen auf das verbesserte operative Geschäft. Besonders die wachsende Beteiligung an der US-Tochter T-Mobile stützt diese Einschätzung.

Aktie sucht den Boden

An der Börse verpuffen diese positiven Signale weitgehend. Die T-Aktie fiel gestern auf ihren tiefsten Stand seit einem Jahr bei 25,71 Euro. Heute zeigt der Kurs bei 26,54 Euro eine leichte Gegenreaktion.

Dennoch bleibt der Abstand nach oben groß. Vom Jahreshoch im Februar ist der Wert aktuell fast 23 Prozent entfernt. Ein RSI-Wert von rund 35 deutet auf eine überverkaufte Situation hin. Der allgemeine Marktdruck lastet schwer auf dem Titel.

Ausbau sichert Prognose

Operativ baut der Konzern sein Mobilfunknetz derweil weiter aus. Neue Standorte in mehreren deutschen Regionen sollen dem steigenden Datenhunger begegnen. Diese Investitionen sichern die Marktposition. Das Management hält entsprechend an seiner langfristigen Prognose fest. Bis zum Jahr 2027 plant die Telekom einen überschüssigen Cashflow von 15 Milliarden Euro.

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