Deutsche Telekom Aktie: 83 Standorte im Mai

Die Telekom modernisiert im Mai hunderte Standorte und treibt den 5G-Ausbau voran. Ziel ist die Verdopplung der Netzkapazität.

Die Kernpunkte:
  • 83 neue Mobilfunkstandorte im Mai
  • Kapazität an 677 Standorten erhöht
  • 99 Prozent Haushalte mit 5G versorgt
  • Ultra-Kapazitätsnetz soll Datenmenge verdoppeln

Die Deutsche Telekom tritt beim Mobilfunkausbau kräftig aufs Gas. Im Mai hat der Konzern binnen eines Monats mehr Standorte modernisiert als viele Wettbewerber in einem Quartal. Für die Netzqualität in Deutschland ist das ein handfestes Signal.

Neue Standorte, mehr Kapazität

Im Mai hat die Telekom 83 neue Mobilfunkstandorte in Betrieb genommen. Parallel dazu erhöhte der Konzern die Kapazitäten an 677 bestehenden Standorten. Damit erreicht das Unternehmen nach eigenen Angaben rund 99 Prozent der Haushalte mit 5G. Beim 4G-Netz liegt die Haushaltsabdeckung bei nahezu 100 Prozent.

Die neuen Standorte verteilen sich ungleich über das Land. Die meisten Aktivierungen entfielen auf drei Bundesländer:

  • Bayern: 24 neue Standorte
  • Nordrhein-Westfalen: 13 neue Standorte
  • Baden-Württemberg: 10 neue Standorte

Ultra-Kapazitätsnetz soll Datenmenge verdoppeln

Die Telekom baut mit den neuen Standorten ihr sogenanntes Ultra-Kapazitätsnetz weiter aus. Ziel ist eine Verdopplung der gesamten Netzkapazität. Langfristig sollen 90 Prozent aller Standorte pro Zelle eine Download-Geschwindigkeit von 1 Gigabit pro Sekunde liefern.

Frequenzmix für Reichweite und Tempo

Alle Standorte nutzen künftig Low-Band-Frequenzen: 700, 800 und 900 Megahertz. Diese Frequenzen sorgen für hohe Reichweite und gute Abdeckung, auch innerhalb von Gebäuden.

90 Prozent der Standorte erhalten zusätzlich Mid-Band-Frequenzen zwischen 1.500 und 2.100 Megahertz. Sie ermöglichen deutlich höhere Übertragungsraten im Alltag.

An Verkehrsknotenpunkten setzt die Telekom zudem auf das 3,6-Gigahertz-Band. Das sichert eine stabile Verbindung, auch bei hoher Auslastung.

Auch Kunden mit einem MagentaZuhause Hybrid-Anschluss profitieren vom Ausbau. Die Hybrid-Technik kombiniert Festnetz- und Mobilfunkbandbreite und schafft so höhere Datenraten.

Wachstumsziele bis 2026

Der Netzausbau ist Teil einer größeren Strategie. Die Telekom will ihre Position als führender Telekommunikationsanbieter in einem harten Wettbewerbsumfeld behaupten.

Für das Geschäftsjahr 2026 erwartet der Konzern ein leichtes Umsatzwachstum. Das bereinigte EBITDA soll bei rund 47,5 Milliarden Euro liegen. Parallel zum Mobilfunknetz baut die Telekom auch die Glasfaser-Infrastruktur aus und will bis 2026 weitere 2,5 Millionen Haushalte und Unternehmen anschließen.

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