Deutsche Telekom Aktie: Attraktive Perspektiven

Der Bonner Konzern beginnt ein neues Rückkaufprogramm im Volumen von zwei Milliarden Euro, um den Gewinn je Aktie zu stützen und signalisiert damit Vertrauen in die eigene Entwicklung.

Die Kernpunkte:
  • Neues Rückkaufprogramm mit Volumen von 2 Mrd. Euro
  • Erste Tranche bis März 2026 mit 550 Mio. Euro
  • Charttechnischer Widerstand bei der Aktie im Fokus
  • Rückkauf reduziert Anzahl umlaufender Aktien

Die Deutsche Telekom-Aktie zeigt sich zum Jahresauftakt bemerkenswert stabil. Am 2. Januar 2026 schloss das Papier im Xetra-Handel bei 27,82 Euro. Doch was steckt hinter dieser Entwicklung? Und warum könnte gerade jetzt ein spannender Zeitpunkt für die Aktie sein?

Zwei Milliarden für eigene Aktien

Der Bonner Telekommunikationsriese hat am 5. Januar 2026 sein neues Aktienrückkaufprogramm gestartet. Das Volumen: satte 2 Milliarden Euro. Damit setzt das Unternehmen die im Vorjahr begonnene Strategie konsequent fort. Zwischen dem 3. Januar und 11. Dezember 2025 kaufte die Telekom bereits rund 65,4 Millionen eigene Aktien für etwa 2 Milliarden Euro zurück – das entspricht 1,3 Prozent des Grundkapitals.

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Die erste Tranche des neuen Programms umfasst bis zu 550 Millionen Euro und läuft vom 5. Januar bis spätestens 26. März 2026. Basierend auf dem Schlusskurs vom 2. Januar könnten dabei bis zu 19,8 Millionen Aktien zurückgekauft werden. Die erworbenen Papiere werden überwiegend eingezogen, ein kleinerer Teil dient Mitarbeiter- und Führungskräfteprogrammen.

Technischer Widerstand im Fokus

Aus charttechnischer Sicht befindet sich die Aktie in einer interessanten Phase. Nach einer längeren Bodenbildung unternahm das Papier am ersten Handelstag 2026 einen Versuch, nach oben auszubrechen. Beobachter sprechen von einem kritischen Widerstandsbereich, den die Aktie nun durchbrechen muss.

Die bisherige Entwicklung seit November 2025 verlief allerdings zäh. Trotz des damaligen Einstiegssignals konnte die Aktie bislang keine nachhaltige Aufwärtsbewegung etablieren. Ein entsprechendes Hebel-Zertifikat erzielte zwar zeitweise Gewinne von bis zu 38 Prozent, doch die Aktie selbst verharrt weiterhin in ihrer Konsolidierungszone.

Was bedeutet das für Anleger?

Das neue Rückkaufprogramm könnte der Aktie nun zusätzlichen Rückenwind verleihen. Durch den Rückkauf verringert sich die Anzahl der umlaufenden Aktien, was den Gewinn je Aktie mechanisch erhöht. Zudem signalisiert das Management damit Vertrauen in die eigene Geschäftsentwicklung und das Kurspotenzial.

Die Ermächtigung der Hauptversammlung vom 9. April 2025 erlaubt es dem Vorstand bis 8. April 2030, eigene Aktien bis zu 10 Prozent des Grundkapitals zu erwerben. Bei der aktuellen Kapitalstruktur entspricht das maximal 490,5 Millionen Aktien – ein erhebliches Potenzial für weitere Rückkäufe.

Ob die Aktie nun tatsächlich den charttechnischen Widerstand durchbricht, bleibt abzuwarten. Das Rückkaufprogramm jedenfalls schafft eine positive Rahmenbedingung. Die kommenden Wochen dürften zeigen, ob die Bullen diesmal mehr Kraft haben.

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