Deutsche Telekom Aktie: Die Rückkauf-Offensive!
Im dritten Quartal wuchsen Umsatz und EBITDA AL organisch; zugleich erhöhte der Konzern seine Erwartungen für 2026.

- 31,1 Milliarden Euro Quartalsumsatz gemeldet
- EBITDA AL organisch um 8,0 Prozent gestiegen
- Jahresprognose für 2026 angehoben
- Deutsche Bank Research bestätigt 40-Euro-Kursziel
Deutsche Telekom hat gestern für das dritte Quartal 2026 einen Konzernumsatz von 31,1 Milliarden Euro gemeldet. Nach Angaben des Unternehmens entspricht das einem organischen Wachstum von 5,5 Prozent.
Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen nach Leasingkosten, kurz EBITDA AL, stieg im selben Zeitraum organisch um 8,0 Prozent. Es erreichte damit 12,2 Milliarden Euro.
Höhere Jahresziele und geplante Ausschüttungen
Mit den gestern veröffentlichten Quartalszahlen erhöhte Deutsche Telekom auch die Prognose für 2026. Der Konzern erwartet ein bereinigtes EBITDA AL von rund 47,6 Milliarden Euro. Beim Free Cashflow AL liegt die angehobene Jahresprognose bei rund 20,1 Milliarden Euro.
Der Vorstand stellte gestern zudem seine Ausschüttungspläne vor: Er plant eine Dividende von 1,10 Euro je Aktie. Für 2027 sind außerdem Aktienrückkäufe von bis zu 2 Milliarden Euro vorgesehen.
Deutsche Bank Research beließ die Einstufung gestern nach den Quartalszahlen auf „Buy“. Das Kursziel bestätigte das Analysehaus mit 40 Euro.
Zusammenarbeit bei KI und digitalem Euro
Abseits der Quartalszahlen unterzeichneten T-Systems und Sparxity am Dienstag eine Absichtserklärung zur Zusammenarbeit an energieeffizienter KI-Recheninfrastruktur. Laut Unternehmensangaben ist eine erste Einführung für 2028 vorgesehen. Die Vereinbarung beschreibt damit eine geplante Zusammenarbeit auf Grundlage einer Absichtserklärung.
Am 30. Oktober teilte die Europäische Zentralbank mit, dass sie Deutsche Telekom Business Solutions und Nexi Payments als gemeinsame Dienstleister ausgewählt hat. Die Unternehmen sollen die Netzwerkanbindung der Digital-Euro-Plattform übernehmen.
Der Vertrag trat nach Angaben der Europäischen Zentralbank am 28. September in Kraft. Er soll zunächst den Pilotbetrieb der Plattform unterstützen.
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