Deutsche Telekom Aktie: Dividende und Preiserhöhung
Die Deutsche Telekom schüttet eine erhöhte Dividende aus und passt gleichzeitig Preise für Bestandskunden an. Die Aktie zeigt sich seit Jahresbeginn deutlich im Plus.

- Dividende steigt um elf Prozent auf 1,00 Euro
- Preiserhöhung für ältere DSL-Verträge tritt in Kraft
- Aktienkurs deutlich über 200-Tage-Durchschnitt
- Nächste Quartalszahlen im Mai 2026 erwartet
Heute ist ein geschäftiger Tag für die Deutsche Telekom. In Bonn trifft sich das Unternehmen mit seinen Aktionären zur Hauptversammlung — und gleichzeitig greift eine Preisanpassung, die Millionen Bestandskunden im Festnetzbereich betrifft.
Aktionäre stimmen über Rekorddividende ab
Das Herzstück der heutigen Hauptversammlung im World Conference Center Bonn ist die Abstimmung über die Gewinnverwendung. Der Vorstand schlägt eine Dividendenerhöhung um elf Prozent auf 1,00 Euro je Aktie vor — ausgezahlt wird am 8. April 2026, der Ex-Tag ist bereits morgen. Für Privatanleger besonders attraktiv: Die Ausschüttung erfolgt vollständig aus dem steuerlichen Einlagekonto und bleibt damit nach aktueller Rechtslage ohne Kapitalertragsteuerabzug.
Neben der Dividendenabstimmung steht auch die Neubesetzung des Aufsichtsrats auf der Tagesordnung. Die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz unterstützt dabei die Wiederwahl von Frank Appel und Stefan Wintels sowie die Aufnahme von Thomas Dohmke und Philipp Herzig. Zudem soll ein neues genehmigtes Kapital für 2026 geschaffen werden, das dem Konzern künftige strategische Flexibilität sichert.
Bestandskunden zahlen mehr
Parallel zur Hauptversammlung tritt heute eine Preisanpassung in Kraft. Ältere DSL-Verträge der Reihen „MagentaZuhause“ und „Call & Surf“, die vor April 2023 abgeschlossen wurden, kosten ab sofort pauschal zwei Euro mehr pro Monat. Der Tarif MagentaZuhause L mit 100 Mbit/s steigt damit von 44,95 auf 46,95 Euro. Glasfaserkunden sind nicht betroffen.
Die Erhöhung geht über das Festnetz hinaus: Die monatliche Gebühr für kostenpflichtige MultiSIMs klettert von 4,95 auf 6,95 Euro. Das Unternehmen begründet den Schritt mit gestiegenen Kosten für Netzbetrieb und Services, die bislang nicht weitergegeben worden seien. Kunden, die die Änderung nicht akzeptieren wollen, haben drei Monate nach Erhalt des Informationsschreibens ein Sonderkündigungsrecht.
Die Aktie notiert mit rund 15,9 Prozent Plus seit Jahresbeginn deutlich im positiven Bereich und liegt damit klar über dem 200-Tage-Durchschnitt von 29,58 Euro. Den nächsten konkreten Kursimpuls liefern die Quartalszahlen am 13. Mai 2026 — dann zeigt sich, ob das angestrebte bereinigte EBITDA von 47,4 Milliarden Euro und ein Free Cashflow von rund 19,8 Milliarden Euro auf Kurs liegen.
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