Deutsche Telekom Aktie: Effizienzprogramme gestartet
Die Deutsche Telekom bestätigt ihre Prognose für 2026, verzeichnet aber im Festnetzgeschäft weiterhin Schwächen. Das operative Ergebnis wächst, während der Free Cashflow leicht hinter den Erwartungen zurückbleibt.

- Mobilfunk bleibt Wachstumstreiber im Heimatmarkt
- Festnetzgeschäft entwickelt sich unter den Erwartungen
- Prognose für 2026 mit EBITDA-Ziel bestätigt
- Free Cashflow fällt leicht hinter Analystenschätzungen
Die Deutsche Telekom hat ihre Jahreszahlen vorgelegt – und CEO Tim Höttges zeigt sich zuversichtlich. Die Ziele für 2027 seien „voll erreichbar“, beim Ergebnis, beim Free Cashflow und beim Gewinn je Aktie liege man im Plan. Doch im Detail offenbart die Bilanz auch Schwachstellen, die Anleger genau beobachten sollten.
Deutschland-Geschäft dreht ins Plus
Nach drei schwachen Quartalen hat die Telekom auf ihrem Heimatmarkt wieder Tritt gefasst. Im vierten Quartal 2025 wuchsen die Umsätze in Deutschland organisch um 2,8 Prozent – nach einem Rückgang von 1,8 Prozent im dritten Quartal. Verantwortlich dafür waren vor allem starke Erlöse aus den Glasfaser-Joint-Ventures sowie steigende Service-Umsätze im Fest- und Mobilfunk.
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Der Mobilfunkbereich bleibt dabei der Wachstumstreiber: Die Service-Umsätze legten 2025 um 2,5 Prozent zu und bewegen sich damit am oberen Ende der Prognosespanne von 2,0 bis 2,5 Prozent für den Zeitraum bis 2027. Rodrigo Diehl, Vorstand der Telekom Deutschland, sieht das Unternehmen hier klar im Zielkorridor.
Festnetz bleibt Sorgenkind
Weniger erfreulich entwickelt sich das Festnetzgeschäft. Die Service-Umsätze blieben 2025 hinter den Erwartungen zurück – belastet durch den Verlust von Breitbandkunden und eine schwächere B2B-Entwicklung. Diehl räumte ein, dass man bei den Gesamtservice-Umsätzen aktuell unter dem auf dem Kapitalmarkttag kommunizierten Ziel liege. Für 2026 rechnet der Konzern mit einem ähnlichen Wachstum wie 2025.
Beim bereinigten EBITDA AL erwartet die Telekom für 2026 jedoch eine Verbesserung und will zur „normaleren“ Wachstumsrate zurückkehren. Mittelfristig bleibt das Ziel von 2,5 bis 3,0 Prozent durchschnittlichem jährlichem Wachstum bestehen – allerdings dürfte man eher am unteren Ende dieser Spanne landen.
Prognose für 2026 bestätigt
Für das laufende Jahr peilt die Telekom ein bereinigtes EBITDA AL von rund 47,4 Milliarden Euro an – ein Plus von sechs Prozent. Der bereinigte Free Cashflow AL soll um drei Prozent auf 19,8 Milliarden Euro steigen, das bereinigte Ergebnis je Aktie um rund zehn Prozent auf 2,20 Euro. Basis ist ein konstanter Wechselkurs von 1,13 Dollar je Euro.
Analysten hatten beim operativen Ergebnis etwas mehr, beim Cashflow jedoch etwas weniger erwartet. Die leichte Verfehlung der Erwartungen beim Barmittelfluss könnte erklären, warum der Kurs trotz grundsätzlich solider Zahlen unter Druck geriet. Die Story bleibt intakt, doch das Festnetzgeschäft wird zur Geduldsprobe für Investoren.
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