Deutsche Telekom Aktie: Investorenlob wächst!
Die Deutsche Telekom übertrifft ihre Ziele für 2025 und kündigt eine Satelliten-Partnerschaft mit Starlink an. Für 2026 werden ein deutliches Ergebniswachstum und Aktienrückkäufe erwartet.

- Starker Umsatz- und EBITDA-Wachstum im Jahr 2025
- Satelliten-Kooperation mit SpaceX für Mobilfunk ab 2028
- Dividende steigt um 11 Prozent auf 1,00 Euro
- Ambitionierte Ziele für Ergebnis und Cashflow in 2026
Deutsche Telekom setzt gleich an zwei Hebeln an: operativ liefert der Konzern starke 2025er-Zahlen – und strategisch bringt eine Satelliten-Partnerschaft mit SpaceX neue Reichweite ins Spiel. Genau diese Kombination macht den Jahresauftakt so interessant. Entscheidend wird, ob aus der Vision „Netz überall“ auch messbares Wachstum entsteht.
Starlink-Deal: Mobilfunk per Satellit ab 2028
Auf dem Mobile World Congress in Barcelona (2. März 2026) hat die Telekom eine Kooperation mit SpaceX’ Starlink angekündigt. Ziel ist ein satellitengestützter Mobilfunkdienst in zehn europäischen Ländern, der 2028 starten soll. Der Fokus liegt auf Regionen, in denen klassischer Netzausbau schwierig ist – etwa wegen strenger Naturschutzauflagen oder anspruchsvoller Topografie.
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Technisch setzt das Projekt auf Starlinks Mobile Satellite Service (MSS)-Spektrum: Künftig kompatible Smartphones sollen sich direkt mit Starlink-Satelliten verbinden und automatisch umschalten, wenn kein terrestrisches Signal verfügbar ist. Das System ist auf 5G-Geschwindigkeiten ausgelegt. Laut Unternehmen erhöht die Integration zudem die Netz-Resilienz, etwa bei Naturkatastrophen oder längeren Stromausfällen.
Zahlen 2025: USA bleibt der Motor
Operativ hat die Telekom 2025 ihre eigene Guidance übertroffen. Der Konzernumsatz stieg auf 119,1 Mrd. Euro (+2,9%), organisch waren es +4,2%. Das bereinigte EBITDA AL kletterte auf 44,2 Mrd. Euro (+2,8% ausgewiesen; +4,7% organisch).
Der wichtigste Treiber blieb T-Mobile US: Der Umsatz legte 2025 um 4,1% zu, der Service-Umsatz sprang um 7,8% und das operative Ergebnis wuchs um knapp 7%. Dazu passt der jüngste Schritt im Aktionariat: Im Februar erhöhte die Telekom ihren Anteil an T-Mobile US auf 52,8% und kündigte an, 2026 keine Anteile verkaufen zu wollen.
Im Deutschlandgeschäft zeigt sich dagegen ein gemischtes Bild. Der Umsatz sank leicht um 0,4% auf 25,6 Mrd. Euro, vor allem wegen niedrigerer Geräteumsätze. Gleichzeitig wuchsen die Service-Umsätze organisch um 1,1%, das bereinigte operative Ergebnis stieg um 1,7% auf 10,7 Mrd. Euro.
Auch beim Glasfaser-Ausbau meldet der Konzern Tempo: 2025 kamen 2,5 Mio. neue Anschlüsse hinzu. Damit sind 12,6 Mio. Haushalte erreichbar, das Ziel liegt bei mindestens 25 Mio. bis 2030. Im Heimatmarkt wurden zudem mehr als 2 Mio. FTTH-Kunden überschritten.
Dividende, Rückkauf und ambitionierte Ziele für 2026
Für 2025 schlägt der Vorstand eine Dividende von 1,00 Euro je Aktie vor – ein Plus von 11% zum Vorjahr. Die Auszahlung ist voraussichtlich für den 8. April terminiert. Zusätzlich plant der Konzern 2026 Aktienrückkäufe von bis zu 2 Mrd. Euro; Ende Februar (23. bis 27.) wurden im laufenden Programm 1.140.238 Aktien erworben.
Der Ausblick für 2026 ist klar nach vorn gerichtet: Beim bereinigten EBITDA AL peilt die Telekom rund 47,4 Mrd. Euro an (etwa +7%), beim Free Cash Flow AL rund 19,8 Mrd. Euro. Das bereinigte Ergebnis je Aktie soll bei rund 2,20 Euro liegen (circa +10% währungsbereinigt). Flankiert wird das durch eine erweiterte Kooperation mit Nokia, die auf cloudbasierte, disaggregierte und „KI-native“ RAN-Technologien zielt.
Am Markt spiegelt sich der positive Ton in der bisherigen Entwicklung: Der Schlusskurs vom Freitag lag bei 32,77 Euro, seit Jahresanfang steht ein Plus von 17,58% zu Buche. Gleichzeitig notiert der Kurs noch rund 5,10% unter dem 52‑Wochen‑Hoch (34,53 Euro) – die Aktie hat also bereits viel eingepreist, aber die Rekordzone bleibt in Sichtweite.
Konkrete Wegmarken stehen bereits fest: Am 1. April 2026 findet die Hauptversammlung statt, am 13. Mai 2026 folgen die Q1-Zahlen – dort muss die 2026er-Guidance erstmals zeigen, wie belastbar sie im Tagesgeschäft tatsächlich ist.
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