Deutsche Telekom Aktie: Starlink und starke Zahlen
Die Deutsche Telekom übertrifft ihre eigenen Prognosen für 2025 und kündigt eine Satelliten-Partnerschaft mit Starlink an. Für 2026 sind höhere Gewinne, eine Dividende und Aktienrückkäufe geplant.

- Jahresumsatz und EBITDA über der eigenen Prognose
- T-Mobile US bleibt Hauptwachstumstreiber des Konzerns
- Partnerschaft mit Starlink für Mobilfunk ab 2028
- Dividenden- und Rückkaufprogramm für Aktionäre
Die Deutsche Telekom liefert gleich auf zwei Fronten: Starke Jahreszahlen für 2025 und eine Kooperation mit SpaceX’s Starlink sollen den Wachstumskurs des DAX-Konzerns weiter befeuern. Der Kurs liegt mit einem Plus von rund 16,5 Prozent seit Jahresbeginn klar über dem Markt – doch was trägt diesen Aufwärtstrend konkret?
T-Mobile US als Wachstumsmotor
Das Geschäftsjahr 2025 endete besser als von der Telekom selbst erwartet. Der Konzernumsatz stieg auf 119,1 Milliarden Euro, ein organisches Wachstum von 4,2 Prozent. Das bereinigte EBITDA kletterte auf 44,2 Milliarden Euro – ebenfalls über der eigenen Guidance.
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Haupttreiber bleibt die US-Tochter T-Mobile US. Der Service-Umsatz legte dort um 7,8 Prozent zu, der operative Gewinn wuchs um knapp 7 Prozent. Für 2026 prognostiziert T-Mobile US einen weiteren Anstieg des bereinigten operativen Gewinns auf 37,0 bis 37,5 Milliarden US-Dollar. Im Februar erhöhte die Telekom ihren Anteil an der Tochter auf 52,8 Prozent – und kündigte an, in diesem Jahr keine Anteile abgeben zu wollen.
Das Deutschlandgeschäft zeigt ein gemischteres Bild. Der Gesamtumsatz sank leicht um 0,4 Prozent auf 25,6 Milliarden Euro, was vor allem auf niedrigere Geräteumsätze zurückzuführen ist. Der für die Bewertung relevantere Service-Umsatz wuchs dagegen organisch um 1,1 Prozent, das bereinigte operative Ergebnis stieg um 1,7 Prozent auf 10,7 Milliarden Euro.
Starlink-Deal: Mobilfunk ohne Funklöcher
Auf dem Mobile World Congress in Barcelona vereinbarte die Telekom eine Partnerschaft mit Starlink, die ab Frühjahr 2028 greifen soll. Das Prinzip: Kompatible Smartphones wechseln automatisch ins Satellitennetz, sobald das terrestrische Signal abbricht – ohne zusätzliche Hardware. Die Technologie soll über 140 Millionen Kunden in zehn europäischen Märkten erreichbar sein und vor allem in topografisch schwierigen Regionen Versorgungslücken schließen.
Daneben trieb die Telekom den Glasfaserausbau mit Rekordzuwächsen voran. 2025 kamen 2,5 Millionen neue Anschlüsse hinzu, insgesamt sind nun 12,6 Millionen Haushalte erreichbar. Das Ziel lautet: 25 Millionen bis 2030.
Ausblick 2026: Dividende und Rückkäufe
Für 2026 setzt sich der Konzern ambitionierte Ziele: Das bereinigte EBITDA soll auf rund 47,4 Milliarden Euro steigen – ein Wachstum von etwa 7 Prozent. Der Free Cash Flow soll rund 19,8 Milliarden Euro erreichen, das bereinigte Ergebnis je Aktie etwa 2,20 Euro, was einer währungsbereinigten Steigerung von rund 10 Prozent entspräche.
Dazu kommen konkrete Kapitalrückführungen: Der Vorstand schlägt eine Dividende von 1,00 Euro je Aktie für das Geschäftsjahr 2025 vor. Zudem läuft ein Aktienrückkaufprogramm von bis zu 2 Milliarden Euro für 2026 – seit Jahresbeginn wurden bereits über zehn Millionen eigene Aktien zurückgekauft.
Ob das laufende Quartal Anschluss an diesen Wachstumspfad findet, zeigt sich spätestens am 13. Mai, wenn die Q1-Zahlen veröffentlicht werden. Die Hauptversammlung am 1. April dürfte vorher vor allem zur formellen Bestätigung der Dividende genutzt werden.
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