Deutsche Wohnen mit starker Performance

Der Immobilien-Konzern Deutsche Wohnen zeigte sich in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres sehr stark. Der zweitgrößte Vermieter Deutschlands erwirtschaftete einen Konzerngewinn von 638,4 Mio. Euro gegenüber 521,7 Mio. Euro in 2015.

© Deutsche Wohnen
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Der FFO I (Funds from Operations) ist in der Immobilienbranche ein gängiger Begriff für das operative Ergebnis nach laufenden Zinsen und Steuern aus dem Vermietungsgeschäft. Dieser FFO I hat sich im dritten Quartal im Vergleich zum Vorjahr um rund 32 % auf 301,4 Mio. Euro erhöht.

Bis zum Jahresende wird die Prognose von mindestens 380 Mio. bekräftigt. Je Aktie stieg der FFO I um rund 22 % auf 0,89 Euro. Der FFO II, der auch das Verkaufsergebnis berücksichtigt, verbesserte sich um 20 % auf 347,8 Mio. Euro und somit je Aktie um circa 12 %.

Deutsche Wohnen profitiert von starker Miet-Nachfrage

Die große Nachfrage nach Mietwohnungen ließ bei der Deutschen Wohnen die Kasse klingeln. Besonders profitieren konnte das Unternehmen von den guten Geschäften in Berlin. "Aktuelle Transaktionen, insbesondere im Berliner Wohnungsmarkt, erzielen regelmäßig Preise deutlich oberhalb der Bewertung vergleichbarer Immobilien des Bestands. Deshalb rechnen wir für das Gesamtjahr 2016 mit einer Neubewertung des Portfolios in Höhe von 2,2 Mrd. Euro." Das sagte Philip Grosse, Finanzvorstand der AG, zur positiven Entwicklung des Portfolios.

Ende September besaß das MDAX-Unternehmen 160.474 Wohn- und Gewerbe-Einheiten mit einem Fair Value von rund 13,5 Mrd. Euro. Die durchschnittliche Vertragsmiete im Gesamtbestand belief sich auf 6,05 Euro je Quadratmeter. Sie stieg in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2016 auf 526,1 Mio. Euro, also eine Steigerung von 11 % zu 2015.

Die Leerstands-Quote lag je Sektor bei einer Quote von 1,5 bis 1,8 %. Bis zum Jahr 2021 will man weiter investieren, es ist geplant, in rund 30.000 Wohnungen mit überdurchschnittlichen Zukunftsperspektiven weiter anzulegen.

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