DHL Aktie: Aufwärtstrend spürbar!

DHL verkürzt die Integration neuer Roboter von Wochen auf Stunden und baut sein Retouren-Netzwerk aus, um Kosten zu senken und Effizienz zu steigern.

Die Kernpunkte:
  • Neue Plattform integriert Roboter in drei Stunden
  • Skalierung auf über 100 Standorte geplant
  • Retouren-Netzwerk spart bis zu 50 Prozent Kosten
  • Über 200 Millionen Pfund vor Deponie bewahrt

Während viele Mitbewerber in der Logistikbranche primär den Rotstift ansetzen, wählt DHL einen stark technologiegetriebenen Weg zur Kostenkontrolle. Der Konzern drückt bei der Automatisierung seiner Lagerstandorte spürbar aufs Tempo. Eine neue Software-Plattform staucht die Integrationszeit für neue Roboter von mehreren Wochen auf wenige Stunden zusammen.

Roboter-Integration in drei Stunden

Am Dienstag gab die Lieferketten-Sparte des Unternehmens die flächendeckende Einführung der sogenannten „SOFTBOT“-Plattform bekannt. Das System von SVT Robotics fungiert als eine Art Plug-and-Play-Lösung für kollaborative Roboter. Die operativen Effizienzgewinne fallen beträchtlich aus: Dauerte die Einbindung neuer Robotik-Systeme in die bestehende IT-Infrastruktur bisher sechs bis acht Wochen, erledigt DHL diesen Prozess nun in lediglich drei Stunden.

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Aktuell läuft die Technologie bereits in 30 Logistikzentren rund um den Globus. Angesichts einer Flotte von über 8.000 aktiven Robotern plant das Management eine zügige Skalierung. Innerhalb der nächsten drei Jahre sollen mehr als 100 Standorte mit der neuen Plattform arbeiten. Dieser Schritt federt den chronischen Fachkräftemangel in der Branche ab und senkt gleichzeitig die Rüstkosten bei der Modernisierung der Lagerhallen.

Lukratives Geschäft mit den Retouren

Parallel zur Lagerautomatisierung baut der Konzern das Geschäft mit der Kreislaufwirtschaft aus. Das im vergangenen Herbst gestartete „DHL ReTurn Network“ umfasst mittlerweile elf spezialisierte Einrichtungen. Hier bündelt das Unternehmen die Rückabwicklung für mehrere Kunden gleichzeitig in einem landesweiten Netzwerk.

Durch den Einsatz spezieller Entscheidungs-Engines peilt DHL bei der Retourenabwicklung Kosteneinsparungen zwischen 10 und 50 Prozent an. Das schont das Budget der Auftraggeber und reduziert den ökologischen Fußabdruck. Allein im Jahr 2024 bewahrte das Unternehmen über 200 Millionen Pfund an Rücksendungen vor der Entsorgung auf Mülldeponien.

Mit der Kombination aus rasanter Roboter-Integration und einem hochspezialisierten Retouren-Netzwerk positioniert sich DHL robust gegen steigende Branchenkosten. Setzt das Unternehmen die Ausweitung der neuen Software-Plattform auf die anvisierten 100 Standorte plangemäß um, dürfte sich dieser technologische Vorsprung mittelfristig deutlich in den operativen Margen der Supply-Chain-Sparte niederschlagen.

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