DIC Asset weiter auf Kurs

Das Unternehmen meldete für die ersten neun Monate einen FFO (Funds from Operations - entspricht in etwa dem operativen Gewinn) in Höhe von 36,9 Millionen €, was leicht über dem Vorjahreswert (36,8 Millionen €) lag. Der Konzernüberschuss lag dann deutlicher über dem Vorjahresniveau. Hier ergab sich ein Plus um fast 40 % auf 22,5 Millionen €. Ausschlaggebend für diesen starken Anstieg waren Gewinne aus Immobilienverkäufe sowie ein deutlich verbessertes Zinsergebnis und steigende Erträge im Fondsbereich.

© Pixabay
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In den einzelnen Geschäftssparten konnte die DIC Asset gute bis sehr gute Ergebnisse vorweisen. So konnte im Bereich Vermietung die annualisierten Mieteinnahmen von 13,6 Millionen € im Vorjahr auf 22,2 Millionen € aktuell gesteigert werden. Insgesamt nahm die Leerstandsquote um 1,3 Prozentpunkte auf 11,9 % ab.

Im Fonds-Geschäft konnte das Immobilienunternehmen ebenfalls eine positive Entwicklung ausweisen. So wurden im laufenden Geschäftsjahr bereits Immobilien im Volumen von rund 110 Millionen € für die bestehenden Fonds gekauft. Damit lag DIC nach den ersten neun Monaten bereits über dem prognostizierten Jahresvolumen von 80-100 Millionen €. Zusätzlich wurden auch noch Einzelhandelsimmobilien im Gesamtvolumen von rund 220 Millionen € für einen neuen Einzelhandelsfonds gekauft, der demnächst aufgelegt werden soll.

DIC Asset mit starken Finanzkennzahlen

Dank der guten Geschäftszahlen konnte DIC Asset auch seine Finanzverbindlichkeiten weiter abschmelzen. Diese sanken per 30. September 2016 gegenüber dem Vorjahresende um rund 216 Millionen €. Aktueller Stand: 1,36 Milliarden €. Die durchschnittliche Verzinsung der Schulden sank dabei um 0,1 Prozentpunkte auf 3,4 %. Insgesamt wurde das Zinsergebnis deutlich von zuvor minus 46,3 Millionen € auf minus 34 Millionen € verbessert. Der Zinsaufwand konnte auf 41,1 Millionen € deutlich reduziert werden.

Im Ergebnis rechnet das Unternehmen entsprechend mit einem positiven Abschluss des Gesamtjahres. So rechnet man nun mit Brutto-Mieteinnahmen zwischen 109 und 111 Millionen €. Insgesamt wurde die Prognose für den FFO von zuvor 43-44 Millionen € auf 46-47 Millionen € erhöht.

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