Die 50.000-Punkte-Mauer, der teuerste Tippfehler der Geschichte und die Kiewer Sommer-Hoffnung

Der Dow Jones erreicht erstmals die 50.000-Punkte-Marke, während ein Fehler bei Bithumb den Bitcoin-Kurs kurzzeitig einbrechen ließ. Die Märkte fokussieren sich zunehmend auf Hardware-Investitionen.

Die Kernpunkte:
  • Historischer Rekordstand für den Dow Jones Index
  • Milliarden-Tippfehler bei südkoreanischer Kryptobörse
  • Brutale Rotation von Software- zu Hardwarewerten
  • Europäische Aktien zeigen sich weiterhin unter Druck
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Europas Katerstimmung

Der Blick zurück auf den alten Kontinent fällt an diesem Wochenende ernüchternd aus. Während Amerika investiert, ist Europa mit Aufräumarbeiten beschäftigt.

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  • Novo Nordisk: Der dänische Pharma-Star, lange Zeit die Lokomotive des europäischen Aktienmarktes, musste Federn lassen. Zwar gab es am Freitag eine technische Gegenbewegung (+10 Prozent), doch auf Wochensicht steht ein Minus von über 20 Prozent. Die Prognose für 2026 mit erwarteten Gewinnrückgängen zeigt: Auch der Hype um die Abnehmspritze Wegovy kennt die Schwerkraft.
  • Stellantis: Nach der 22-Milliarden-Euro-Abschreibung, die wir gestern analysierten, bleibt die Stimmung im Autosektor am Boden. Die Aktie riss auch die deutschen Premiumhersteller mit in die Tiefe.

Es zeichnet sich eine gefährliche Divergenz ab: Siemens Energy (+4,22 Prozent am Freitag) beweist zwar, dass deutsche Industrietechnik gefragt ist, doch die großen Konsum-Werte schwächeln. Die Inflationsrate der Eurozone von nur noch 1,7 Prozent mag die EZB freuen, ist aber auch ein Warnsignal für eine abkühlende Nachfrage.

Geopolitik: Ein Sommer-Ultimatum?

Zum Schluss ein Blick auf die ernste Weltlage, die auch am Wochenende keine Pause macht. Aus Kiew erreichen uns Berichte über massive russische Angriffe auf die Energieinfrastruktur – über 400 Drohnen und 40 Raketen sollen im Einsatz gewesen sein.

Doch im Hintergrund scheint Bewegung in die verhärteten Fronten zu kommen. Präsident Selenskyj erklärte heute überraschend, die USA drängten auf ein Ende des Krieges „vor dem Sommer“. Bereits nächste Woche sollen Gespräche in Miami stattfinden. Flankiert wird dies von US-Präsident Trump, der die Verhandlungen mit dem Iran im Oman als „sehr gut“ bezeichnete. Es scheint, als wolle Washington 2026 zum Jahr der großen Deals machen. Ob diese politisch halten, was die Börsen sich davon versprechen, steht auf einem anderen Blatt.

Was das für Sie bedeutet

Wir erleben eine historische Spreizung der Märkte. Die USA flüchten nach vorn in eine radikale Investitionsoffensive, fokussiert auf Hardware und physische Infrastruktur. Europa hingegen ist damit beschäftigt, die Bilanzen der Vergangenheit zu bereinigen.

Für Ihr Depot heißt das: Der blinde Glaube an „Tech läuft immer“ ist gefährlich geworden. Es kommt jetzt darauf an, welche Technologie man besitzt. Die Gewinner von morgen bauen die Straßen für die KI, nicht zwingend die Apps, die darauf fahren.

Ich wünsche Ihnen einen schönen Rest des Wochenendes und starke Nerven für den Start in die neue Handelswoche.

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