Die deutschen Autobosse würden ja…

…wenn sie denn gefragt würden. Und zwar in die USA reisen, um dort mit der US-Regierung über eine Einigung im Handelsstreit zu verhandeln.

Die Chefs von Daimler, BMW und VW sind wohl einem Treffen im Weißen Haus nicht abgeneigt. Das sagten heute mehrere Eingeweihte der Nachrichtenagentur Reuters. Es liegt bisher nur noch keine formale Einladung vor. Und das Ganze dürfte auch etwas schwierig werden, denn formal liegt die Verhandlungshoheit bei der EU-Kommission.

Treffen in Berlin

Allerdings wurde wohl bereits vom US-Botschafter in Deutschland, Richard Grenell, die Initiative ergriffen. Er hatte sich vor ein paar Monaten mit den drei Vorstandschefs, Zetsche (Daimler), Krüger (BMW) sowie Diess (Volkswagen) in Berlin getroffen, um ihnen einen Vorschlag zur Lösung des Handelskonfliktes zu unterbreiten. Offiziell ist jedoch nichts und weder die US-Botschaft noch die Autohersteller waren zu einem Statement bereit.

Die Autohersteller exportierten mit etwa 500.000 Fahrzeugen im vergangenen Jahr rund ein Viertel weniger als zuvor. Allerdings produziert die Branche in den USA selbst mehr als 800.000 Einheiten und ist Arbeitgeber und für etwa 38.000 Menschen. Kein Leichtgewicht.

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