Diginex: 30. April Update zur Resulticks-Übernahme

Diginex will sich neu erfinden — und kauft dafür groß ein. Das Unternehmen plant die Übernahme von Resulticks, einem auf Kundenbindung spezialisierten Softwareanbieter, zu einer Bewertung von rund 1,5 Milliarden US-Dollar. Bezahlt wird ausschließlich in Aktien.
Resulticks wächst schnell — und soll das Kerngeschäft transformieren
Resulticks erzielte im Geschäftsjahr 2025 einen Umsatz von rund 150 Millionen US-Dollar. Das EBITDA lag bei rund 46 Millionen Dollar, entsprechend einer Marge von 32 Prozent. Das Wachstum der vergangenen fünf Jahre war beachtlich: Der Umsatz stieg im Schnitt um rund 70 Prozent jährlich.
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Für 2026 prognostiziert Resulticks Erlöse zwischen 190 und 210 Millionen Dollar. 2027 sollen es 250 bis 280 Millionen werden. Diginex setzt darauf, die eigene ESG-Datenschicht mit den Echtzeit-Fähigkeiten von Resulticks zu verbinden. Das Ziel: eine integrierte Plattform für Großunternehmen, die Nachhaltigkeitsdaten direkt in Kundeninteraktionen einbettet.
Aktienstruktur sorgte für Verwirrung
Parallel zur Strategiepräsentation musste Diginex einen Rechenfehler klarstellen. Der ursprünglich vereinbarte Referenzpreis von 1,32 US-Dollar je Aktie galt für die Aktienstruktur vor dem 8-zu-1-Aktienzusammenschluss. Nach der Konsolidierung ergibt sich ein angepasster Referenzpreis von 10,56 Dollar je Aktie. Das liegt deutlich über dem Schlusskurs vom 30. April von 1,82 Dollar.
Entsprechend sinkt die Zahl der auszugebenden Aktien: statt ursprünglich rund 1,13 Milliarden Papiere werden es nach Anpassung rund 141,7 Millionen sein.
Abschluss bleibt ungewiss
Diginex will die Transaktion innerhalb der nächsten 30 Tage abschließen. Allerdings sind die endgültigen Bedingungen zwar vereinbart, aber noch nicht unterzeichnet. Der Abschluss hängt unter anderem von einer nicht-verwässernden Fremdfinanzierung sowie weiteren Genehmigungen ab. Das Unternehmen betont ausdrücklich: Eine Garantie, dass der Deal zustande kommt, gibt es nicht.
Die kombinierte Plattform soll Kunden wie HSBC, Coca-Cola, Visa und BMW ansprechen. Ob das reicht, um den erheblichen Bewertungsaufschlag gegenüber dem aktuellen Kurs zu rechtfertigen, wird sich am Tag der Unterzeichnung zeigen — sofern es dazu kommt.
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