Diginex Aktie: Deal mit Beigeschmack

Diginex meldet Kunden-Deal mit Doctolib, sieht sich aber mit Kritik an Optionsschein-Verlängerungen und anhaltenden operativen Verlusten konfrontiert.

Die Kernpunkte:
  • Plan-A-Tochter gewinnt Healthcare-Riesen Doctolib als Kunden
  • Vorstand verlängert umstrittene Optionsscheine für Chairman-Vehikel
  • Umsatz stieg zuletzt stark, Verluste nahmen jedoch ebenfalls zu
  • Quartalszahlen zeigen Fortschritt bei Integration und Margenentwicklung

Pünktlich zur heutigen Vorlage der Quartalszahlen meldet Diginex einen operativen Erfolg. Die im Januar übernommene Software-Tochter Plan A gewinnt den europäischen Healthcare-Riesen Doctolib als Kunden. Allerdings wird diese positive Nachricht von umstrittenen Vorstandsentscheidungen und anhaltenden Verlusten überschattet.

Erste Früchte der Plan-A-Übernahme

Der Gesundheitsdienstleister Doctolib nutzt künftig die KI-gestützte Plattform von Plan A für sein CO₂-Reporting. Damit baut das Unternehmen eine Dekarbonisierungsstrategie auf, die Emissionssenkungen direkt mit finanziellen Auswirkungen verknüpft. Für Diginex ist dieser Abschluss ein wichtiger Beleg dafür, dass die erst vor wenigen Monaten vollzogene Übernahme der Berliner Klimasoftware-Firma funktioniert. Prominente Investoren wie Visa und die Deutsche Bank waren im Zuge dieser Transaktion bei Diginex eingestiegen.

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Insider-Entscheidungen belasten

Abseits des operativen Geschäfts sorgt die Unternehmensführung für Diskussionen. Der Vorstand genehmigte kürzlich eine zweijährige Laufzeitverlängerung für Millionen von Optionsscheinen. Begünstigt ist davon ausgerechnet das Vehikel Rhino Ventures des Chairmans Miles Pelham, der bei der Abstimmung selbst involviert war. Da Rhino Ventures inklusive ausübbarer Warrants bereits rund 57,7 Prozent der Anteile kontrolliert, zementiert dieser Schritt bis in die Jahre 2028 und 2029 das erhebliche Verwässerungsrisiko für freie Aktionäre.

Umsatz wächst, Verluste auch

Finanziell steht die neue CEO Lubomila Jordanova vor einer klaren Aufgabe. Im zuletzt gemeldeten Halbjahr bis Ende September 2025 sprang der Umsatz zwar um 293 Prozent auf 2,0 Millionen US-Dollar nach oben. Gleichzeitig wuchs der operative Nettoverlust jedoch auf 6,0 Millionen US-Dollar an. Die heute anstehenden Quartalsergebnisse liefern nun konkrete Daten darüber, wie stark die Integration von Plan A die laufenden Kosten beeinflusst und ob sich die Marge durch die neuen Software-Abonnements verbessert hat.

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