Diginex Aktie: Neustart oder Notlösung?
Diginex-Aktionäre haben einer umfassenden Neuausrichtung zugestimmt, die eine Aktienzusammenlegung zur Nasdaq-Rettung und die Integration aller Marken in eine Plattform umfasst.

- Aktionäre billigen 8-zu-1-Aktienzusammenlegung
- Maßnahme soll Nasdaq-Notierung sichern
- Vier Marken werden in eine Plattform integriert
- Neue Führungskräfte für operative Umsetzung ernannt
Die außerordentliche Hauptversammlung vom gestrigen Montag hat die Weichen gestellt. Diginex-Aktionäre haben einer tiefgreifenden Umstrukturierung zugestimmt — von der Kapitalstruktur bis zur Führungsebene. Das Unternehmen setzt alles auf eine Karte.
Aktienzusammenlegung soll Nasdaq-Notierung retten
Im Kern der Beschlüsse steht eine 8-zu-1-Aktienzusammenlegung. Der Schritt ist kein Selbstzweck: Diginex kämpft gegen ein laufendes Nasdaq-Compliance-Verfahren, das einen Mindestbietpreis von 1,00 US-Dollar vorschreibt. Die Frist läuft bis zum 21. September 2026.
Die Zusammenlegung korrigiert zudem den Bonus-Split vom September 2025 und soll die Aktie optisch aus dem Penny-Stock-Bereich herausheben. Parallel dazu stimmten die Anteilseigner einer Erhöhung des autorisierten Aktienkapitals auf 200.000 US-Dollar zu — Spielraum für mögliche Akquisitionen im Bereich Nachhaltigkeitstechnologie inklusive.
Vier Einheiten, eine Plattform
Operativ folgt der nächste große Schritt: Diginex integriert die Marken Plan A, Matter und The Remedy Project in eine einheitliche Plattform. CO2-Bilanzierung, Nachhaltigkeitsberichterstattung, Lieferkettentransparenz und menschenrechtliche Sorgfaltspflichten sollen künftig aus einem Framework heraus bedient werden.
Das Unternehmen verarbeitet nach eigenen Angaben bereits monatlich hunderte Millionen nachhaltigkeitsbezogener Datenpunkte. Die Konsolidierung zielt auf Großunternehmen und Finanzinstitute, die zunehmend nach ganzheitlichen Compliance-Lösungen suchen.
Auch personell gibt es Veränderungen. Jacob Friedman übernimmt als neuer COO die Integration der Kundenprozesse, Sandra Kovacheva verantwortet als CAO die rechtliche Steuerung im multijurisdiktionalen Umfeld. Beide Ernennungen folgen auf eine 60-tägige Strategieprüfung unter CEO Lubomila Jordanova.
Die Liquiditätssituation gilt mit einer Current Ratio von zuletzt 3,56 als solide genug, um die Integration im laufenden Geschäftsjahr zu tragen. Ob die neue Einheitsplattform tatsächlich zu größeren Vertragsvolumina führt, wird sich an konkreten Kundenzahlen im Jahresverlauf ablesen lassen.
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