Diginex Aktie: Short-Seller ziehen sich zurück
Die Leerverkäufer ziehen sich von Diginex zurück, während das Unternehmen durch Akquisitionen und eine neue Führung strategisch neu aufgestellt wird. Die Umsetzung bleibt jedoch kritisch.

- Leerverkäufe an Diginex um 18 Prozent gesunken
- Übernahme von PlanA.earth und neue CEO
- Reseller-Deal mit Resulticks abgeschlossen
- Analysten halten weiterhin an Verkaufsempfehlung fest
Das Short-Interesse an Diginex ist im Februar um 18 Prozent gefallen — von rund 3 Millionen auf knapp 2,5 Millionen leerverkaufte Aktien. Ein bemerkenswerter Rückgang für ein Unternehmen, dessen Aktie seit dem Oktober-Hoch von fast 40 US-Dollar auf zuletzt 0,60 US-Dollar eingebrochen ist.
Der Rückzug der Short-Seller fällt in eine Phase, in der Diginex strategisch viel bewegt — mit ungewissem Ausgang.
Akquisitionen und neue Führung
Mitte Januar 2026 schloss Diginex die Übernahme von PlanA.earth ab. Das Unternehmen integriert damit ESG-Reporting, KI-gestützte CO₂-Bilanzierung und Dekarbonisierungsplanung unter einem Dach — eine Plattform, die bereits Konzerne wie HSBC, Visa und BMW bedient. Lubomila Jordanova, Gründerin von Plan A, übernahm im Zuge der Transaktion den CEO-Posten bei Diginex.
Im Februar folgte ein Reseller-Abkommen mit Resulticks Global Companies, das auf einen kumulierten Umsatz von 40 Millionen US-Dollar über vier Jahre abzielt. Eine mögliche Unternehmenszusammenführung mit Resulticks ist zwar grundsätzlich vereinbart, hängt aber noch von einer nicht-verwässernden Fremdfinanzierung und weiteren Genehmigungen ab.
Regulatorischer Rückenwind — vorerst nur Theorie
Das Marktumfeld für ESG-Software entwickelt sich strukturell positiv. Die britische FCA schlug im März 2026 vor, die TCFD-Anforderungen durch einen neuen UK Sustainability Reporting Standard zu ersetzen. EU-CSRD und ISSB-Standards treiben die Nachfrage zusätzlich an; Marktprognosen erwarten bis 2030 ein Volumen von 80 bis 100 Milliarden US-Dollar.
Für Diginex bleibt dieser Rückenwind bislang abstrakt. Der Analysten-Konsens lautet unverändert „Sell“, das Handelsvolumen liegt mit zuletzt rund 657.000 Aktien weit unter dem Durchschnitt von fast 4 Millionen — ein Zeichen für anhaltende Zurückhaltung am Markt.
Der Rückgang des Short-Interesses lässt sich als nachlassende Überzeugung der Leerverkäufer lesen, nicht als Vertrauensbeweis. Entscheidend wird sein, ob Diginex die ausstehende Fremdfinanzierung sichern und die Resulticks-Transaktion tatsächlich zum Abschluss bringen kann — erst dann würde aus der strategischen Agenda ein operativ messbares Fundament.
Diginex-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Diginex-Analyse vom 18. März liefert die Antwort:
Die neusten Diginex-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Diginex-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 18. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Diginex: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...




