Diginex: Zwei Anwaltskanzleien leiten Ermittlungen ein
US-Kanzleien untersuchen Diginex-Übernahmepläne wegen großer Diskrepanz zwischen Kaufpreis und Aktienkurs.

- Geplanter 1,5-Milliarden-Dollar-Zukauf von Resulticks
- Riesige Lücke zwischen Referenzpreis und Börsenkurs
- US-Anwaltskanzleien prüfen mögliche Klagen
- Diginez baut Konzernstruktur parallel um
Diginex plant einen gewaltigen Zukauf. Das Management spricht von einer neuen Strategie. Parallel dazu bringen sich US-Anwaltskanzleien in Stellung. Die Diskrepanz zwischen Kaufpreis und Aktienkurs ruft Ermittler auf den Plan.
Der Preis der Übernahme
Den Kern des Streits bildet die geplante Übernahme von Resulticks. Diginex will das Unternehmen für 1,5 Milliarden US-Dollar erwerben. Die Bezahlung soll komplett in eigenen Aktien erfolgen. Hier beginnt das Problem. Der festgelegte Referenzpreis beträgt nach einer Aktienkonsolidierung 10,56 US-Dollar je Anteilsschein. An der Börse kostete das Papier Ende April allerdings nur 1,82 US-Dollar.
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Diese gewaltige Lücke alarmiert Investoren. Die Rosen Law Firm und die Schall Law Firm prüfen nun mögliche Klagen. Sie vermuten irreführende Geschäftsinformationen. Das Management um Vize-Chairman Lorenzo Romano verteidigt den Kurs. Ob der Deal zustande kommt, bleibt ungewiss. Diginex hofft auf eine Einigung innerhalb der nächsten 30 Tage.
Zwerg schluckt Riesen
Finanziell gleicht das Vorhaben einem Kraftakt. Resulticks bringt einen Jahresumsatz von rund 150 Millionen US-Dollar mit. Das operative Ergebnis liegt bei knapp 50 Millionen US-Dollar.
Diginex selbst spielt in einer völlig anderen Liga. Das Unternehmen meldete zuletzt kaum vier Millionen US-Dollar Umsatz. Die Verlustmarge lag bei massiven 276 Prozent. Die Folge: Anleger reagieren nervös auf diese Relationen.
Umbau im Hintergrund
Unabhängig von der Hängepartie baut Diginex den Konzern um. Das Management verschmilzt vier bisherige Einheiten zu einer operativen Gesellschaft. Dazu gehören neben Diginex auch Plan A.Earth und The Remedy Project. Das Ziel: eine einheitliche Technologieplattform für Banken und Vermögensverwalter weltweit.
Das Management hat für das laufende zweite Quartal 2026 weitere Details zur Strategie angekündigt. Bis dahin rücken die rechtlichen Prüfungen in den Vordergrund. Sollten die Kanzleien formelle Klagen einreichen, droht dem Resulticks-Deal das Aus.
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