DocMorris: EBITDA-Verlust auf 6,3 Millionen
Die Online-Apotheke DocMorris verringerte ihr operatives Defizit im ersten Quartal 2026 erheblich. Ein starkes Wachstum bei verschreibungspflichtigen Medikamenten und Digital Services trieb die Umsätze an.

- Operatives Ergebnis verbessert sich deutlich
- Starkes Umsatzwachstum bei Rezepten
- Kundenbasis wächst auf 12,6 Millionen
- Aktie gewinnt nach Quartalszahlen an Wert
Wachsende Umsätze, schrumpfende Verluste – DocMorris scheint die Kurve zu kriegen. Im ersten Quartal 2026 konnte die Online-Apotheke ihr operatives Defizit massiv eindämmen und profitierte dabei vor allem von einem starken Rezeptgeschäft. Anleger quittierten die operativen Fortschritte mit deutlichen Kursgewinnen.
Dynamik im Rezeptgeschäft
Der Außenumsatz kletterte in den ersten drei Monaten um 7,3 Prozent auf 318,1 Millionen CHF. Besonders das Geschäft mit verschreibungspflichtigen Medikamenten trieb das Wachstum mit einem Plus von über 30 Prozent an.
Im Bereich Digital Services verzeichnete das Unternehmen sogar einen Zuwachs von 63,1 Prozent. Parallel dazu macht sich die Skalierung beim Ergebnis bemerkbar. Das bereinigte EBITDA verbesserte sich auf minus 6,3 Millionen CHF, nachdem vor einem Jahr noch ein Fehlbetrag von 16,1 Millionen CHF zu Buche stand.
Die Kundenbasis wuchs derweil um eine Million Nutzer. Insgesamt zählt DocMorris nun 12,6 Millionen aktive Kunden.
Kurs auf den Breakeven
Die Geschäftsführung hält an ihren Zielen für das laufende Jahr fest. Das bereinigte EBITDA soll am Ende zwischen minus 10 und minus 25 Millionen CHF liegen. Im Laufe des Jahres will das Unternehmen die Gewinnschwelle erreichen.
Unruhe herrscht indes auf der Aktionärsseite. Ein Minderheitsinvestor mit einem Anteil von 15 Prozent stellt Forderungen für die Generalversammlung im Mai. Der Verwaltungsrat empfiehlt den Aktionären jedoch, diese Anträge abzulehnen.
An der Börse sorgten die Quartalszahlen für Erleichterung. Die Aktie stieg zuletzt an der SIX Swiss Exchange um knapp vier Prozent auf 7,54 CHF. Damit setzt das Papier die Erholung fort, die Ende März bei Kursen um 4 CHF begann. Die Generalversammlung im Mai wird zeigen, ob das Management für seinen Sanierungskurs den nötigen Rückhalt der Mehrheit behält.
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